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by Moritz 1. May 2013 04:01

Das Internet kann ab und an recht amüsant sein, hier mal ein Auszug von Suchbegriffen über die unser Blog innerhalb des letzten Jahres gefunden wurde:

(zur Erklärung für alle Nicht-Computer Menschen, Google liest alle Texte mit und wenn es denkt unsere Seite bietet Inhalt über den gewünschen Suchbegriff, wird ein Link eingeblendet)

 

  • tattoo andenken route 66
  • einäugige katze
  • "princeof hunza korruption"
  • 2 mann 1 welt 0 geld motorrad
  • 3 eichhörnchen welcome sieht nicht hört nicht
  • affen rasen durch den wald text
  • alexithymie sarrazin
  • almaty girls
  • arbeit in mongolia als mechaniker
  • ausgerutscht und auf den rücken gefallen
  • autos aus müll
  • bikini schönheiten beim autowaschen
  • bordell route 66
  • route 66 bicycle shop bordell
  • dollar scheine an der decke von bars
  • grosse brüste asia my video
  • heisse motorrad girls in lederklamotten bekommen gefühle
  • kaufen lakritze in nowosibirsk
  • mann auf plumpsklo
  • mit mir kann man selbst dann noch pferde stehlen, wenn diese schon längst in der salami sind.
  • rainers bike
  • schusswechsel indien pakistan juni 2012
  • sexy girls auf motorrad
  • wann ist wochenende in persien
  • was kann aus begegnungen werden

 

Besucher kamen von fast überall auf der Welt:

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Happy Christmas to all Christians and people who celebrate Christmas regardless :D

by Moritz 24. December 2012 18:02

Hallo liebe Leser, inzwischen sind einige Monate vergangen seit ich mich das letzte mal gemeldet habe.
Ich bin wieder in ein normales Leben zurückgekehrt. Habe einen festen Wohnsitz, Arbeite und muss mich um unspaßige Dinge wie Visa, Versicherungen und Motorradunterbringung kümmern.  

Um kurz zu meinem geliebten Motorrad zu kommen, das Blaue!, nach ca. 2 Monaten Wartens ist es schließlich bei mir in Bangkok angekommen. Es aus dem Hafen rauszubekommen war teuer und anstrengend. Weil ich von Vladivostok unbedingt nur mit Handgepäck weiterreisen wollte hatte ich alles in meinen Taschen untergebracht und beim Motorrad gelassen. Es war wohl keine gute Idee die wasserdichten Taschen zu schließen. Was mir entgegenkam als ich diese am Hafen öffnete war alles andere als erfreulich. Nicht so schlimm dachte ich mir, kann ich ja alles waschen. Nur ich brauchte einen Helm um nach Hause zu fahren, dieser war aber ebenfalls komplett verschimmelt, die darauffolgende Fahrt mit Helm ohne Polster (sind rausnehmbar) durch Bangkok Traffic war etwas abenteuerlich. Damit ihr euch das vorstellen könnt, wenn ich nach links schauen wollte habe ich ins innere meines Helmes geschaut, weil sich dieser nicht mitbewegt hat (ohne Polster ist er Größe XXXXXXL). 
Dummerweise habe ich dann auch noch rausgefunden dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist dieses in Deutschland registrierte Motorrad für mehr als 6 Monate im Land zu behalten. Import von Gebrauchtfahrzeugen ist seit ein paar Monaten nicht mehr möglich und war schon immer preislich total unrealistisch (225% vom Thai IST Wert). Daher habe ich es nach langem Suchen zu einem Engländer in Kambodscha gebracht, bei dem es nun im Garten vor sich hinrostet. Habe natürlich alles getan um es so gut wie möglich für einen längeren Zeitraum abzustellen, aber ich freue mich nicht auf das Wiedersehen in ein paar Jahren.  ....ach was natürlich freue ich mich, aber es wird viel Arbeit...

Kurz bevor ich mein Motorrad weggebracht habe kamen mich noch 2 Freunde aus Deutschland besuchen, Stefan und Steffen.
Zusammen sind wir mit einem Mietwagen in den Süden gefahren. Nach Railey Beach, wo ich vor 6 Jahren schon mit Eva auf unserer Thailandreise war. 

Danach noch für ein paar Tage in den Nordosten nach Kanchanaburi

 

Look closely on the next picture, something is eating my feed, very relaxing :D

Leider nicht in der Wildnis, sondern in einer Krokodilfarm in der Nähe Bangkoks.

Ende November war dann noch Loy Kratong, ein Festival in Thailand bei dem kleine dekorierte Boote im Wasser ausgesetzt werden.
Im Norden von Thailand ist dies ein wirklich schönes Festival, aber in Bangkok war es für mich ein ziemlicher Reinfall.
Voller großer Erwartungen bin ich zu einer der Hauptbootsanlegestellen am Chao Praya Fluss in Bangkok gefahren, habe mir ein "Kratong" gekauft

...wie viele viele andere, genaugenommen stand ich fast 3 Stunden in eine Schlange in der ich nicht wusste wo sie hinführt.
Irgendwann wars mir dann zu blöd und ich bin an einen weniger besuchten Platz am Fluss gewandert.
Dort haben alle voller Freude die Kerzen auf Ihren Booten angezündet um sie dann im Fluss auszusetzen.

Nunja, leider war der Fluss ca. 2 Meter tiefer als die Besucherplattformen und tausende Fische haben die Boote wohl als Futter gesehen, 
daher sind beim "Fall" ins Wasser nicht nur alle Kerzen ausgegangen, sondern wenige Sekunden später war von dem Kratong nicht mehr viel zu sehen.

Aber ja, dies nur nebenbei.
Das wirkliche Problem war das ich ohne Motorrad dastand. "Nicht gut" dachte ich mir und kaufte mir mit biegen und brechen (meiner Bankkarten)  
ein Neues :D

Happy XMas to me! 

Den Haarschnitt gabs umsonst dazu :D


So und jetzt zu eurem kleinen Weihnachtsgeschenk, ich habe mir endlich die Mühe gemacht ein Video über meinen Trip von München nach Vladivostok zusammenzustellen.
Ich wünsche Euch Allen einen schönen Weihnachtsabend und bedanke mich an dieser Stelle nochmal für alle Kommentare, Leser, stillen Leser und Bierspenden (DIE ICH NICHT VERGESSEN HABE!!!!)
Ebenso all denen die mir hier spontan ein Bier spendiert haben als sie erfahren haben wie ich dieses Jahr verbracht habe. Danke Danke Danke

 

PS: Es gibt noch ein paar mehr Dinge über die ich etwas schreiben könnte, aber für jetzt soll es erstmal reichen das es mir hier gut geht und ich auch wieder mit meinen Lieblingssnacks vereint bin.

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Moritz

Day 153 - 25000km - The temporary End!

by Moritz 12. September 2012 11:03

Bevor Papierkram/Arbeitssuche/Visaprobleme/Normal Life meine schönen Erinnerungen zunichte macht, noch der fehlende, vorerst letzte Post von meiner Reise.

Munich to Vladivostok, 2012

 

Ich verließ die Mongolei also wieder, Grenzübergang war easy going, 3 Stunden. Als ich mich gegen Nachmittag auf die Suche nach etwas zu essen machte, musste ich feststellen, dass alle Restaurants in dem Ort wo ich war geschlossen hatten. Aber dank ein paar netten Russen konnte ich mich einer Geburtstagsfete anschließen und hatte plötzlich 10 Teller verschiedener Köstlichkeiten vor mir.

russian birthday celebration of a 1 year old, near Ulan-Ude, Russia

Nach einem Pflicht Willkommensvodka und einem von mir signierten 1 Dollar Schein für das Geburtstagskind machte ich mich wieder auf den Weg, die irre Distanz von 4000km bis Vladivostok hinderten mich daran, irgendwo bleiben zu wollen, ohne mind. 500km gefahren zu sein. So bin ich der Einladung auf deren Range zu schlafen leider nicht nachgekommen. Bye Bye

The bike looks much better with a sexy girl on :), near Ulan-Ude, Russia

In Ulan-Ude angekommen habe ich dann mal, ungewöhnlich für mich, etwas Tourist gespielt. Mir musikalische Darbietungen im Zentrum angeschaut und eine Lenin Statue besucht...

Lenin Head, Ulan-Ude, Russia

Bis hier war die Strecke recht schön. Und normalerweise hätte ich jetzt kurz Richtung Westen fahren müssen, denn nur ca. 80km entfernt war der berühmte Lake Baikal, der tiefste See der Welt. 
Aber leider hatte die Reise und speziell die Mongolei die Kette meines Motorrades so beansprucht, dass sie simpel gesagt "hinüber" war. Ich wurde schon in Bishkek gewarnt, dass dies mit meiner Kette passieren würde, also hatte ich dort eine neue gekauft und extra auf die 110 Glieder kürzen lassen die in meinem Maintenancebuch angegeben waren. Leider musste ich dann im Oasis feststellen das die Anzahl der Glieder FALSCH ist. meine Transalp braucht 118 Glieder. Da stand ich nun mit einer zu kurzen Kette. Auch das vordere Ritzel war am Ende, das neue, welches mir von Novosibirsk mitgebracht wurde war auch falsch. Als ich dann keine neuen Teile in Ulanbaataar bekommen konnte, wollte ich das Bike von dort nach Thailand verfliegen lassen. Aber eine günstige Möglichkeit, mit in einen Container von Vladivostok nach Thailand/Malaysia zu kommen, veranlasste mich dann die 4000km mit kaputter Kette zu versuchen. Nachdem ich also jeden Tag nachspannen musste war nach 2000km endgültig Schluss. Ich musste mir etwas neues überlegen. Nach vielen erfolglosen Versuchen (und vielen lustigen Erlebnissen) das Bike per Zug nach Vladivostok zu bekommen traf ich auf Sergei, der mit seinem Sattelschlepper Richtung Vladivostok unterwegs war. 
Sekunden nachdem ich ihn gefragt hatte, ob er mein Bike und Mich mitnehmen kann fingen wir und 3 andere Trucker an das Bike aufzuladen. Done!

New transport

Die folgenden 3 Nächte schlief ich auf dem Beifahrersitz, der Truck hatte leider nur ein Bett.
Sergei und ich konnten uns nur mit ein paar Worten Deutsch aus seiner Jugend verständigen, quasi garnicht.
Dennoch war es ein super Erlebnis, ich hatte mich sehr sicher gefühlt mit Ihm als Fahrer, er trank absolut keinen Alkohol wenn er auf Mission war, auch abends gabs nur Tomatensaft.

Sergei, 42 day car delivery mission in Russia


Seine Strecke ging knappe 10.000km OneWay vom Westen Russlands in den weiten Osten. 21 Tage hin, 21 Tage zurück. Als Motorradfahrer sind Trucker natürliche Feinde, es war interessant, das ganze mal von dieser Perspektive zu sehen. Oft wird im Convoy gefahren, der Truck an der Front gibt Baustellen, fiese Schlaglöcher und Bodenwellen an die folgenden Trucks weiter, die anderen erzählen Witze und streamen auch ab und zu Musik per Radio. So passierte es, dass ich völlig unerwartet ein paar "State of Trance" Sessions mit Armin Van Buuren zu hören bekam. Cool!
An der Tankstelle musste ich mit etwas Neid und viel Grauen auf den Zähler schauen. Neid wegen der 600Liter die in seinen Tank passen, Grauen wegen der 600Euro die dann fällig sind. 32Liter auf 100km ist auch nicht so schön. Dank der großen Reichweite ,die mit diesem Tank möglich war konnten wir jeden Tag mit nur einem Stop für Mittagessen fahren. 500-600km waren somit möglich. Die letzten 2 Stunden aber meist im Dunkeln. Die Landschaften waren seit Ulan-Ude extrem öde und eintönig geworden, dafür waren die Sonnenuntergänge grandios...

Sunset in Siberia, Russia

Eine Nacht standen wir mit dem Sattelschlepper in Kaberovsk, am nächsten Morgen kam im Radio, dass ein Tiger in die Stadt gekommen war. Den hätte ich nur zu gern gesehen.
Nach 3 Nächten, 2000km , ca. 100km vor Vladivostok war es an der Zeit GoodBye zu sagen. Ich wollte mich mit etwas Geld für alles revanchieren aber Sergei nahm es nicht an. Erst als ich ihm erklären konnte, dass er damit ein Geschenk für seine 3 Jahre alte Tochter kaufen soll war es möglich das Geld loszuwerden. 

Goodbye after 2000km on the road, 100km north of Vladivostok, Russia

Die 100km nach Vladivostok hat meine Kette auch tatsächlich noch geschafft. Es war ein Tag bevor die APEC, die größte und wichtigste Konferenz Asiens in Vladivostok stattfand. Alle 50m standen Polizisten, 30.000 wurden extra für diesen Event von anderen Provinzen herbeordert. Weil es nicht genug Unterkünfte gab hat ein Luxusliner am Hafen geankert unde den normalen Fährverkehr unterbrochen. Hotels waren nur noch ab ca. 60Euro/Nacht zu haben. Wie es mein Glück aber so wollte, traf ich auf dem Weg in die Stadt einen AfricaTwin Fahrer, der mich, nachdem er mir einen Motorradwaschgang spendiert hatte, zu seinem Endurolehrer vermittelte. Kostya, Offroadlehrer, Eiskunstlauflehrer, Maler und was er nicht alles konnte, nahm mich freundlich im "Motordom" auf. Der "Motordom" war ein großer Männerspielplatz am Rande Vladivostoks. Hauptsächlich standen hier Offroadbikes, aber auch Jetskies, Schneefahrzeuge, Jeeps, Quads, alles was einen Motor hatte. Ich konnte in seinem Zimmer übernachten und er zeigte mir seine Stadt und seine Mädchen, von denen er durch seinen Job jede Menge hatte. Auch die Offroadbikes durfte ich benutzen, einmal haben wir einen Ausflug durch alte Militäranlagen gemacht, Pfade die ich mit meinem Bike nie gefahren wäre, ein irrer Spaß. Evtl. kann ich dazu noch ein Video hochladen...

Also ich dann mein Bike abgeben musste und der Motordom schwierig zu erreichen wurde, bin ich in ein Hostel nahe des Zentrums gezogen. Vladivostok ist eine interessante Stadt, und die hat sich wegen der APEC von ihrer besten Seite präsentiert. 

Vladivostok, Russia

Das Abstellen des Motorrades im Warenhaus, wo es nun auf einen Container wartet, war es dann, das Ende dieses Abenteuers. Traurig. Zum Glück konnte ich meine Gefühle mit viel Bier und Vodka in einer Bar mit 2 Motorradfahrern, die ich aus Ulanbaataar kannte und hier wieder traf, ertränken.

Mein Flug nach Bangkok hatte einen 8 Stunden Aufenthalt in Hongkong, somit habe ich mir das Städtchen auch mal angeschaut...

very modern Airport link, Hongkong
Hongkong
Cafe, Hongkong
HongKong

War ganz nett. Hätte am Schluss fast noch meinen Flug verpasst, weil ich aufgehalten wurde.

Nice Hongkong girls

Und nun sitze ich hier in meinem brandneuen Appartment in Bangkok, welches ich spitze finde, und muss mich um unspaßige Dinge wie Visa/Geld... kümmern. 

new Appartment, Bangkok

So liebe Leser, das wars vorerst. Ich werde hoffentlich noch einen kleinen Statistikblogeintrag machen und vielleicht nochmal den ganzen Trip zusammenfassen. Mal schauen. Hoffe Ihr seid wieder dabei, wenn die Reise weitergeht! Ab und an werde ich vielleicht auch mal was von meiner Zeit in Südostasien bloggen. 

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Moritz | To Asia

27 Beer Donation by Jan, Ulli, Albert H.

by Rainer 1. September 2012 04:00

Jetzt komme ich ja so langsam zum Ende meiner Reise, und es gilt, Bierspenden entsprechend zu beantworten. Irgendwie ist ja bei mir die Luft raus, und ich war mir jetzt gar nicht mehr sicher, ob ich noch eine interessante Geschichte erzählen kann, aber es ist mir was eingefallen. Texas hat ja eine deutsche Gemeinde, und da lag es nahe, einen Ort aufzusuchen, wo man die deutschen Spuren noch findet. Keine Sorge, keine Friedhöfe mit deutschen Namen, aber eine Stadt namens Fredericksburg, die das deutsche vermarktet, und ich finde es schön. Aber eins nach dem andern. Erstmal eine kleine Kollektion von lustigen deutschen Elementen.

Und dann noch diese Speisekarte. Besonders gut gefällt mir das Jägerschnitzel Schnitzel, damit es auch jeder versteht. Noch ein paar Eindrücke aus dem Ort, der ein paar hübsche Häuser hat, und auch etliche Kirchen, die sonst nicht so an der Hauptstrasse stehen. Dann hat mich ein Schild angelacht, und ich dachte, dass das ein geeigneter Ort wäre, die Bierspende wegzusaufen. Ich war ja zu Fuss unterwegs. Ausserdem konnte man hier nicht nur an einer Stelle draussen sitzen, damit haben es die Amis ja nicht so, leider. Näher ran. Alle Bundesländer vertreten, auch Bayern, wie man sieht.

Später habe ich dann den netten Bedienungen erklärt, was mit ihnen passieren würde, wenn sie in Bayern ein "Wait to be seated" Schild aufstellen würden. Und hier also der Bierspendenverbrauchsnachweis, aber es geht noch weiter, weil ich habe nur 2 Spaten Oktoberfestbier hier getrunken, da war ja noch was übrig. Noch ein paar Eindrücke aus dem Biergarten, wirklich sehr gemütlich.

Und zur Abwechslung von diesm Köterland mal eine, wenn auch nur einäugige, Katze oder Kater.

Nach dem Biergarten hielt mich die hübsche Malerei an einer anderen Kneipe auf, und da bin ich dann auch eingekehrt.

Hab einen schönen Platz am grossen Fenster gefunden und zwei Spaten Hell getrunken, lecker, richtig lecker, und ich war auch ganz schön angeheitert, weil ich ja nur die dünne US Brühe gewohnt war.

Dann war es auch schon Nacht geworden.

Und zu guter letzt noch einen Rundumfilmversuch, ich war wirklich blau.

 

Das wars für diese Bierspende, die ich zum erstenmal auch fast versoffen habe, für eine gebackene Kartoffel im Biergarten hats auch noch gereicht. Also nochmal herzlichen Dank an Jan, Ulli und Albert für dieses schöne Erlebnis.

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Rainer | USA 2012

26 Beer Donation by Helmut H.

by Rainer 27. August 2012 03:48

Auch Helmut hat eine Bierspende locker gemacht, dabei braucht er doch das Geld, um seinen neuen Smart am laufen zu halten. Eigentlich könnte man ein besonders schönes Stück Highway filmen, aber das macht ihn vielleicht eher nachdenklich, also eine schlichte Geschichte von der Route 66, die ich ja gewissermassen in Gegenrichtung nochmal durchfahren habe. Der Highway 66 nach Mathils Bierspendenbericht war so schlecht, dass mir mein Kennzeichen abgefallen ist, habe ich aber erst in Laughlin, NV, bemerkt. Suchen zwecklos, also betrachten wir es mal so: Ich hab diesmal kein Andenken an die Route 66, aber dieselbe hat eins an mich. Irgendwo an der Strasse liegt es, ein schönes Gefühl. Ein neues Kennzeichen hab ich auch schon

Aber erstmal wieder auf den Highway, diesmal von Westen kommend über Oatman nach Seligman.

Oatman ist ja bekannt für seine Esel, die hier überall den Verkehr aufhalten. Ob der liegende schon das zeitliche gesegnet hat, weiss ich nicht. Ansonsten der übliche Route 66 Ramsch.

Aber hinter Oatman nochmal ein Pass mit schöner Aussicht.

Und das ist mal eine sehr alte Tankstelle, ältere sind wohl nur auf Bildern zu sehen.

 

 

Die Route 66 hat natürlich auch Geschichten, eine davon handelt von einem Rasierschaumhersteller, der Schilder zur Verkehrserziehung aufgestellt hat, überall an der Strass.

 

If You Don't Know

Whose Signs These Are You Haven't Driven Very Far. Burma Shave

Übersetzt heisst das: Wenn du nicht weisst, wessen Schilder das sind, kannst du noch nicht weit gefahren sein. Diese Weisheiten standen früher überall, jetzt nur noch ein paar als Andenken. Nett fand ich auch: 30 Days- has September.April, June-and speed offender. Scheinbar wure man früher für Geschwindigkeitsübertretungen mit 30 Tagen Haft bestraft.

Seligman empfing mich diesmal mit mehr parkenden Autos und demselben Müll.

Trotzdem habe ich zu Helmuts Ehren ein Video mit der Anfahrt zum Bierspendennachweis gedreht. Und hier das Foto: Wie alles hier ist auch das Photo ein bisschen getürkt, weil die 0.0 Promillegrenze gilt und ich schon bei Mathils Bierspende illegal weitergefahren bin, also das abgebildete Bier ist ein root bier, das ich mir nur ausgeliehen habe. Trinken kann man das nicht, schmeckt wie eine Mischung aus Kaugummi und Lakritze. Aber am Abend habe ich das echte dann nachgeholt, also nochmal vielen Dank an Helmut.

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Rainer | USA 2012

25 Noch eine grosse Runde durch den Südwesten

by Rainer 27. August 2012 00:57

Nach Sturgis und Colorado hatte ich ja noch sehr viel Zeit und deshalb wollte ich nochmal einige besondere Plätze im Südwesten aufsuchen. Arizona empfing mich so:

Ich war wieder zu Hause. Und die aufgelassenen Gebäude, in diesem Fall ein indianisches Visitor Center, begrüßten mich ebenfalls.

An diesen Felsen, die es nicht nur im Monument Valley gibt, kann ich mich nicht sattsehen.

Dann wollte ich weiter zum 4 Corners, der einzigen Stelle in den USA, an der 4 Staaten aneinandergrenzen.

Hier bin ich bereits umgekehrt. 3 Dollar für einen Punkt auf der Landkarte und Shop und Cafe besuchen dürfen, das erregte bei mir wieder Skywalkgefühle, nein, muss ich nicht haben. Für 3 Dollar kriegt man ein Bier.

Dann lieber wieder zu meiner Lieblingsbeschäftigung, an einsamen Tankstellen Kaffee trinken. Und sich kostenlose Attraktionen am Wegesrand anschauen, hier zum Beispiel ein Felsen bei Mexican Hat, man kann sich denken, warum der so heisst.

Was nicht passt, wird passend gemacht, immer schöne Strassen.

Auch diese Stelle ist irgendwo, nirgends als besonders sehenswert verzeichnet.

Zu diesem Bild wieder eine kleine Geschichte. Getroffen am McDonalds in Page. Jerry fährt auch eine Shadow, und begründet es damit, dass sie gut handhabbar ist und dass er mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen kann. Jerry kommt aus Salt Lake City, ist 79 (!) Jahre alt und fährt 3 Wochen durch den Südwesten. Zitat:" Wenn ich noch mal Lust auf eine Reise bekomme, fahre ich nach Alaska". Manche Leute nötigen einem Bewunderung ab.

Dann gings zum Grand Canyon, Nordseite, die ich noch nicht kannte und die bei meiner ersten Vorbeifahrt noch wegen Schnees geschlossen war. Haha. Dann wurde es dunkel und Regen und schliesslich Hagel machte ein Weiterfahren nahezu unmöglich. Oben schien dann wieder die Sonne, als wäre nichts gewesen.

Ein paar Eindrücke der Nordseite. Vielleicht nicht ganz so spektakulär wie die Südseite, aber viel weniger besucht, einfach gemütlicher.

Und jetzt noch ein Panorama Später dann diese Landschaften.

Zur Erholung mal wieder ein Blümchen.

Weiter gings nach Nevada auf den Extraterrestrial Highway, bestimmt einer der schönsten.

So was von einsam und alleine.

Diese Strecke war 310 km ohne Tankstelle, und ein bisschen zittert man ja schon, aber vorweg, bei 304 km ist meine Reservewarnlampe angegangen, es hätte also noch gut 40 km weiter gehen können. Und dann - Überraschung! - in der Ferne ein kleiner Ort mit der einzigen Gastwirtschaft auf der ganzen Strecke.

Die Kneipe hiess AleInn, ein kleines Wortspiel, und man hat tapfer das extraterrestrische thematisiert. Und die Dollarscheine an der Decke gehören hier wohl zur Standardausstattung. Noch ein paar Impressionen.

Es wurde immer heisser, und weil ich früh aufgebrochen war, war ich auch schon früh im Zielort Tonopah und bin dann mal in ein Motel gegangen, weil ich nicht mehr wusste, wie ich bei der Hitze den Nachmittag überstehen sollte, hab ich in den kommenden Tagen noch ein paar mal gemacht.

Tonopah war eine Minenstadt, und der alte Friedhof, um 1900 angelegt, ist erhalten als Denkmal.

Und wieder auf die immer heissere Strecke runter zum Death Valley von Norden her.

Auf dem Weg liegt Scottys Castle, hat auch mal ein verrückter bauen lassen und kostet heute Eintritt. Bin nicht so neugierig, aber ein Ranger gab mir wichtige Temperaturhinweise.

Noch ein Bild zum Abschied und dann nix wie weiter, um noch bei unter 40 Grad aus dem Death Valley wieder rauszukommen.

Zum nächsten Bild gibts eine kleine Geschichte. In Ballarat wurde die berühmte Startszene aus "Easy Rider" gedreht, wo Peter Fonda und Dennis Hopper mit ihren Motorrädern auf die Reise gehen. Heute eine Ghost Town, 5 km Erdstrasse vom Highway entfernt. Schaff ich leicht, dachte ich mir und fuhr los, obwohl es bereits über 40 Grad hatte. Anfangs gings ja noch, aber dann kam der Sand und beinahe eine Flugeinlage von mir. Habe dann auf halber Strecke betrübt umkehren müssen und mir Moritz' Bike gewünscht.

Und ein bisschen Sand habe ich auch aufgelesen. Da ich ja nie Schuhe putze, wird mich dieses Ereignis noch ne Weile begleiten. Das wars für diesmal. Bis dann.

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Rainer | USA 2012

Beer Donation Andreas T. alias Thali

by Moritz 24. August 2012 15:01

Hier, im Oasis, dem Treffpunkt für alle Overlandreisenden der Mongolei, dachte ich könnte ich mal ein paar Stories von anderen Reisenden erzählen.
Um das für die Befragten etwas angenehmer zu machen habe ich jedem ein Bier spendiert. Und selber natürlich auch welche getrunken :)

Gesponsert von Andreas T. alias Thali

Name: Roy
Alter: 25
From: Schaijk, Netherlands
TimeOnTheRoad: 4 Weeks
TotalTripTime: 2.5 month
Job: Mechaniker für Bagger
Route: Netherlands -> Germany -> Poland -> Ukraine -> Russia -> Kazachstan -> Russia -> Mongolia -> Russia -> Estonia -> Latvia -> Lithuania -> Poland -> Germany -> Netherlands
Transport: Toyota Landcruiser (1986)
SpecialEvents: Lichtmaschine am ersten Tag in der Mongolei kaputt gegangen, keine Teile, temporaer gefixt, noch bis UB gekommen. Neue Lichtmaschine per Seabourne.
ReasonForTrip: Adventure

Roy from the Netherlands with his Toyota Landcruiser

 

Name: Heike und Moritz
Alter: 27 und 26
From: Filderstadt und Weingarten
TimeOnTheRoad: 4 Monate
TotalTripTime: 7 Monate
Job: Studium zuende, Wirtschaftsingenieurwesen und Medizin
Route: Deutschland -> Österreich -> Slowenien -> Kroatien -> Bosnien -> Montenegro -> Albanien -> Griechenland -> TÜrkei -> Georgien -> Azerbeijan -> Turkmenistan -> Usbeskistan -> Tadjikistan -> Kyrgyzstan -> Kazachstan -> Russland -> Mongolei -> Kanada -> Amerika -> Home
Transport: 2x BMW 650GS 
SpecialEvents: Heike hatte einen Unfall im Vakan Valley, Vorderrad bei Schotter weggerutscht und Abhang runtergestürzt. 12 Stunden Transport bis zum nächsten Krankenhaus (Achsenbruch des ersten hilfsbereiten Jeeps). 2 gebrochene Rippen und gebrochenes Brustbein. Inzwischen geht es ihr wieder ganz gut.
Bestes Erlebnis: Militay Highway in Georgien
ReasonForTrip: Zeit nutzen bevor das Arbeitsleben losgeht

Heike and Moritz from Germany on their BMW's

 

Name: Matt and Ed
Alter: 32 and 25
From: Bristol, England
TimeOnTheRoad: 7 weeks
TotalTripTime: NoLimit
Job: Teamleader Finance Administration and IT Helpdesk
Route: UK -> France -> Germany -> Poland -> Lithuania -> Lativa -> Russia -> MOngolia -> Russia -> Ukraine Poland -> Home
Transport: KTM 990 Adventure (2008) and Yamaya XT Z 660 Terere (2008)
SpecialEvents: They heard about a bar in russia where they hit you on the head with a baseball bat. They liked the idea, what happened: First they got a soviet style WorldWarII Helmet, then a Glass of Tequila was banged at their helmets and they had to finish the fizzing coctail. After that the barman shouts in russian and hit them with a baseball bat (quite hard they say)

Matt and Ed from UK on a KTM Adventure and a Yamaha Tenere

 

Name: Bettina und Rolf
Alter: 60 und 64
From: Hamburg
TimeOnTheRoad: 4 Monate
TotalTripTime: OpenEnd
Route: Deutschland -> Russland -> China -> Ziel Neuseeland
Transport: MAN Truck 
SpecialEvents: www.sparthmann.de
Motivation: Neugier, CheckingBalances

Bettina (not on the pic) and Rolf from Germany with their choice of transport

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Moritz | To Asia

Day 140 - 21500km - Mongolia

by Moritz 23. August 2012 09:06

...nun war es also soweit, die Mongolei, eines meiner Hauptziele, stand unmittelbar bevor.

Wie ich ja im letzten Post geschrieben hatte, musste ich Yan zurücklassen und dachte schon, dass ich alleine durch die Mongolei fahren müsste, aber siehe da, Chris, welchen ich seit Kazachstan kenne, stand an der Grenze und hatte ein paar Probleme mit seinem Visum (es hat eine Unterschrift gefehlt und somit war es ungültig).
Das konnte aber gelöst werden und so machten wir uns zusammen auf den Weg durch die Mongolei.

Zuerst wollte geprüft werden, ob ich mit dem richtigen Transport unterwegs bin...

Looking for the right transport for Mongolia, near Olgii, Mongolia

...Sitzkomfort und Sicht super, aber als ich keinen Gasgriff gefunden habe und mir gesagt wurde, das Gefährt hätte nur 1PS, bin ich wieder zu meiner Transalp zurück.

Natürlich habe ich mein Pferd auch mal hergeliehen:

Not sure if he liked my horse more than his, near Olgii, Western Mongolia




Als nächstes musste Navigieren in einem Land ohne Strassen und Verkehrsschildern eruiert werden. Nachdem wir rausgefunden haben, dass es keine Rolle spielt, auf welchem Track man sich begibt, solange der Kompass in die richtige Richtung zeigt, war das aber auch kein Problem.

9 line traffic road, Western Mongolia

Die Kollegen hatte ich hier garnicht erwartet:

Camels, Western Mongolia

Überall lagen Überreste von Tieren:

Skulls are lying around everywhere, Western Mongolia

 

Western Mongolia

 

Just smiling, not asking for anything, cute kid, Western Mongolia

 

Camping, Western Mongolia

Wettermäßig haben wir alles mitgenommen was ging, blauer Himmel, Sonnenschein, Wind, Regen, Hagel, Schneestürme, Sandstürme. Wenn es am Abend noch klar und schön war ist es vorgekommen, dass ich gegen Mitternacht mein Zelt mit allem was ich hatte beschweren musste, um es an Ort und Stelle zu halten. So hatten wir am Anfang auch eine recht extreme Passüberquerung, Temperaturen fielen gegen 0 und meine Heizgriff hatten dank Dauerregens auch temporär den Geist aufgegeben...

Snow in Summer on about 3000m, Western Mongolia

 

At the side of the road, just after some suprising tarmac road started, Chris spotted Ernie. Western Mongolia

Nach einem nassen Tag auf der "Strasse" nahmen wir uns ein Hotel in Ulangoom, um unsere Sachen zu trocknen (Schuhe und Handschuhe sind leider nicht wasserdicht). Als ich am nächsten Morgen zu meinem Motorrad ging, musste ich leider feststellen, dass mein schwarzer Ortlieb Sack, in dem sich mein Zelt befindet, gestohlen wurde. Ich lasse den immer am Motorrad, weil der für andere eher uninteressant aussieht und wie gesagt auch nur mein Zelt beinhaltet. 4 Monate ging das gut, heute nicht. Der Zeitpunkt war denkbar ungünstig, es gab keine Möglichkeiten, ein neues Zelt zu kaufen und Mongolei ist nunmal zum Zelten. So einfach wollte ich das auch nicht hinnehmen, ich suchte etwas in der Umgebung, ob der Dieb das Zelt an den Wegesrand geworfen hat, Fehlanzeige. Allerdings hatte das Hotel (zwecks integriertem Nachtclub) 2 Kameras, die auf den Hof, wo mein Motorrad steht, zeigten. 
Nachdem ich an den Schlüssel für den Überwachungsraum gekommen war, überprüfte ich die Bänder, leider war die Kamera, die direkt auf mein Motorrad zeigte kaputt, daher musste ich auf die zum Ausgang gerichtete schauen, ob da jemand meine Tasche mit sich trägt. Nach zwei Stunden, vielen Verdächtigungen (es war wegen des Nachtclubs sehr viel los), kurz bevor ich aufgeben wollte, gegen 2:48Uhr nachts auf den Bändern, spottete ich den Dieb. Er lief am Hotel vorbei, sah die Tasche, kam rein, brauchte 2 Minuten um sie abzubauen und verschwand dann mit ihr.

This guy stole my black ortlieb bag, locals helping to recognize him, Ulangoom, Western Mongolia


Inzwischen hatten sich jede Menge Menschen um mich versammelt, ein hitziges Verdachtspalawer für 20 Minuten, als dann plötzlich jemand meinte, er würde wissen wer das ist. Ein 3 Mann Polizeiteam war auch seit einiger Zeit vor Ort, also sprangen die Polizisten und der Local ins Polizeiauto und fuhren davon. Ich durfte leider nicht mitkommen. Es dauerte keine 20 Minuten dann waren sie zurück, eine Person (der Dieb) und meine Tasche dabei. Er hatte Sie wohl im Geschäft seiner Mutter versteckt. Nach einem kurzem Besuch im Polizeirevier, wo das ganze zu Papier gebracht werden sollte, ich aber ablehnte (war bereits Mittag und wir wollten schon lange unterwegs sein), bin ich mit meiner Tasche samt Inhalt abgedüst. Der Dieb hatte mich gebeten, ein gutes Wort für ihn einzulegen. Da ich in Eile war und mir den Papierkram ersparen wollte hatte ich tatsächlich gesagt, es wäre mir egal was mit ihm passierte, etwa ein Stunde später, wir waren noch in einem Supermarkt im selben Ort, wer kommt da vorbeigelaufen? Der Dieb. Sein Gesicht war etwas zugerichtet, ich vermute mal das war die Strafe. 
Ob es ihm das wert war für ein dummes Zelt? 

Weiter gings, der Tag hatte noch so einiges mit uns vor. Nach etwa 20km Fahrt kamen wir zu einem Fluss, den Chris etwas falsch einschätzte, aber ich spare mir das Schreiben und zeige euch das Video :)

An diesem Tag sind wir wieder im selben Hotel gelandet.
Der Rest der Reise war etwas einfacher für uns, aber trotzdem durchaus abenteuerlich und interessant. 

Jetzt einfach noch ein paar Bilder...

Aus To Asia
Aus To Asia
Aus To Asia
Aus To Asia
Aus To Asia
Aus To Asia
Aus To Asia





Aus To Asia
Aus To Asia
Aus To Asia








Aus To Asia
Aus To Asia

Zur Mongolei bleibt zu sagen, die Landschaften sind super, Abenteuer unvermeidbar, aber die Leute sind bisher die unangenehmsten, viele sind den ganzen Tag betrunken, Kinder machen nur Mist (klauten die Deckel meiner Wasserflaschen, legten Steine in meinen Auspuff), wir haben auch einige sehr nette Leute getroffen, aber die Mehrzahl war deutlich unfreundlicher als was ich gewohnt bin.

Hier noch ein Video:

Jetzt bin ich gerade im Oasis Guesthouse, DEM Treffpunkt für alle Overlandreisenden. Viele Stories, Viel Bier, gutes Essen, und auch mal etwas größere Fahrzeuge:

6 years on the road, a good way to spend your pension, Ulaanbaator, Mongolia

 

Wie es weiter geht ist noch nicht ganz klar, aber es scheint als müsste ich Japan aus Geldgründen auslassen, Fähren sind 3x so teuer als ich eingeplant hatte.

Der nächste Post könnte schon der letzte sein, bevor ich mich für einige Zeit in Südostasien niederlasse. Aber ich werde sicher noch den ein oder anderen Trip in Asien machen, bevor es weiter nach Australien geht.

An dieser Stelle nochmal Danke an alle Spender, die noch keine Story bekommen haben, Jan, Albert, Uli, Helmut, Mathil, Sebastian, Andreas, Arsatius, MännerabendCrew und Onkel Jojo! Es wird mich einige Zeit kosten die 225Euro in Geschichten/Bilder umzuwandeln, aber ihr bekommt alle welche!

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Moritz | To Asia

24 Bierspende von Mathilde H. am Bagdad Cafe, Arizona

by Rainer 22. August 2012 22:59

 

 

Mathilde H., genannt Mathil, hat mir eine schöne Bierspende zukommen lassen und ich musste mir überlegen, wo ich diese besonders einsetzen kann. Einen Bezug zum Bayerischen sollte das ganze schon haben, und was lag da näher, als den Ort aufzusuchen, an dem der Film "Out of Rosenheim" mit Marianne Sägebrecht gedreht wurde. Jetzt ist ja Rosenheim nicht Oberstimm, aber verwandtschaftliche Beziehungen bestehen ja auch dahin.

Das Bagdad Cafe liegt in der Nähe von Newberry Springs an der alten Route 66, und der Ort sieht ja erstmal trostlos wie so viele Orte aus. Aber immerhin schon eine Palme.

Bevor wir den Drehort des Films erreichen, erstmal eine kurze Beschreibung des Films. Quelle Wikipedia.

Jasmin Münchgstettner aus Rosenheim steigt nach einem handfesten Streit mit ihrem Mann aus dem Auto und steht allein in der Wüste Kaliforniens. In ihrem Lodenkostüm mit Handtasche und Koffer begibt sie sich nach Bagdad – einem kleinen Ort, der aus dem heruntergekommenen Bagdad Café mit angeschlossenem Motel und Tankstelle besteht. Hier trifft sie auf Brenda, die ihren Mann kurz zuvor in die Wüste geschickt hat. Bagdad Café in Newberry Springs, Kalifornien (2001) Nachdem sie sich hier ein Zimmer gemietet hat, muss Jasmin feststellen, dass sie den Koffer ihres Mannes durch die Wüste gezogen hat. Die im Zimmer verstreuten Reise-Utensilien samt Rasierpinsel und bayerischer Lederhose verstärken Brendas Vorbehalte gegenüber Jasmin. Doch nach und nach bricht das Eis. Besonders durch Brendas Kinder wird aus anfänglichem Misstrauen allmählich Freundschaft. Im Koffer ihres Mannes findet Jasmin einen Karton mit Anleitungen für Zaubertricks, die sie wenig später im Bagdad Café vorführt. Nachdem sich ihre kleine Zaubershow unter den Truckern herumgesprochen hat, ist das Café immer voll und damit gerettet.

Heute sind noch Reste des Drehortes vorhanden. Der Ort Bagdad ist da aber gar nicht, der ist ein gutes Stück weiter und hat mit dem Drehort nix zu tun.

So nähert man sich von Osten, und am rechten Bildrand ist schon das Motel zu erkennen.

Und da ist es , heisst heute auch wieder Bagdad Cafe und vermarktet seine Bekanntheit nach besten Kräften. Der alte Airstreamer Wohnwagen im Hintergrund stammt auch noch aus dem Film.

Näher ran jetzt.

Der Eingangsbereich, voll mit Aufklebern und Visitenkarten.

Innen schauts dann so aus, mit den üblichen Route 66 Devotionalien. Man hat mir erzählt, dass vor einer Stunde Tourbusse mit 150 Leuten da waren, nicht zu fassen.

Hinter dem Gebäude der übliche Müll, aber das ist er nicht, der Airstreamer aus dem Film.

Das ist er. Da wollen wir doch mal reinschauen. Jack Palance ist leider nicht mehr da.

Völlig ausgeräumt, man sieht im Hintergrund das Motel.

Aber jetzt das wichtigste, Mathils Bierspende. Ich habe mir ein Bier geben lassen und ein Foto gemacht.

Oops, da ist was schiefgegangen, also nochmal.

Jetzt. Auch wenns kein Barthelmarktbier war, hat es doch gut geschmeckt, weil eiskalt, und bei dem Alkoholgehalt kann man auch getrost weiterfahren. Es hat übrigens 4.5 Dollar, ca 3.5 Euro gekostet, und wie Moritz bei seinem teuren Guiness in Almaty kann man das dank der Bierspende locker verschmerzen, also nochmal herzlichen Dank. Und wieder auf den Highway.

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Rainer | USA 2012

23 Durch Colorado

by Rainer 17. August 2012 19:36

Sturgis is over, und der Highway ruft. Zunächst einfach Richtung Süden nach Nebraska, und überall sind noch versprengte Gruppen von Bikern anzutreffen. Zu Sturgis wäre noch zu sagen, dass alles nicht so wild war, weil sich die Menge doch in einem grossen Umkreis ausbreitet, man kann auch immer noch ein Campingplätzchen finden. Aber nun weiter. Hier in einer Geisterstadt, sehr beliebt bei Bikern. Und an der folgenden Tankstelle hatte ich noch Glück, bevor ganze Horden einfielen, und das wars dann aber auch mit den Nachwehen von Sturgis.

Nebraska ist nicht aufregend, lange Meilen mit gar keiner Landschaft. Aber dann gings nach Colorado, und da ist es richtig hoch. Hier sind tatsächlich einmal 4 Hondafahrer zusammengetroffen, eine Seltenheit in Harleyland. Noch ein paar Eindrücke den hohen Pass hinauf.

Und wers nicht glaubt, hier ein Blick auf das Navi, die höchste Stelle war dann über 3.700 m.

Im Grunde bin ich den ganzen Tag in Höhen zwischen 3000 und 3700 m gefahren. Dann auf die Autobahn, auch über 3.000 m hoch. In der Gegenrichtung nach Denver hatte sich an diesem Sonntagabend ein Megastau von 30 km gebildet.

Ein See auf der weiteren Strecke, alles ganz hübsch, nach amerikanischen Maßstäben schon recht dichter Tourismus.

Dann angekommen in einem kleinen Ort namens Leadville, wo ich ein Camp in 3088 m bezog. Ein paar Eindrücke aus diesem Ort sollen nicht fehlen.

Sehr selten in Amerika, ein Kirchturm fast in Ortsmitte. Und auf einem Foto sieht man auch ganz schön, wie sich das Wellblechdach hinter der schönen Fassade versteckt. Der Spaziergang hatte mich durstig gemacht, und ein Bier schien die Lösung. Was lag da näher, als der Anpreisung zu folgen.

Das kleine Heineken kostete 4 Dollar, und ich fühlte mich schon wie in Kazachstan. Also habe ich es bei dem einen Bier belassen, solche Ausgaben sind nicht vorgesehen, wenn ich doch bei der Tankstelle ein 2/3 ltr Kaltgetränk (Bud Light, die nennen das hier auch Bier) für 1.29 Dollar bekommen kann.

Am nächsten Tag nach kühler Nacht dann weiter, und wieder ein aufgelassenes Motel mit stehengelassenen Strassenkreuzern.

Ouray ist ein hübshes kleines Städtchen mit einem Biergarten (?)

Von oben sieht die Stadt dann so aus.

Weiterhin dramatische Landschaften, eher hochalpin. Und schliesslich bin ich zwischen Durango und Cortez auf ein Camp gefahren. Von hier ist es nicht mehr weit bis Arizona. Im Augenblick bin ich wieder mitten im Südwesten, und nach Colorado ist mir zum ersten Mal der Gedanke gekommen, doch etwas früher heimzukehren, mir gehen die Ziele aus. Aber erstmal mache ich noch eine grosse Runde durch den Südwesten, der natürlich das absolute Highlight bleibt, und wenn ich dann in Taos, New Mexiko, bin, werde ich mal meine Heimreise in Angriff nehmen. Bis zum nächsten Mal, es grüsst der Indianer.

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Rainer | USA 2012

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Two bikers, father (Rainer, 1948) and son (Moritz, 1986) share the passion for motorbiking and travel. While the senior prefers well paved roads, the junior likes to ride the adventurous tracks. Rainer's favorite destination is North America, while Moritz goes preferably for Asia.

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