Tag 4 - 1700km - South England

by Moritz 19. June 2011 19:54

 

...so nun habe ich doch mal wieder Internet und vorallem Strom und kann von den letzten Tagen berichten.

 

  Nach einer halben Stunde Regen und einer wilden Irrfahrt durch winzige fanzösische Dörfer,

kam ich irgendwann in Paris (oder zumindest ganz in der Nähe) an dem Camping an, welcher in meinem Navi abgespeichert war.  Der Platz war mir mit 20€ zu teuer, aber die Rezeptionistin war äußerst bemüht mir  den Weg zu einem günstigeren Platz zu erklären / aufzuzeichnen / auszudrucken. Mit jeder Menge Material versuchte ich mich durch die Einbahnstraßen von Paris zu wühlen (welche mein Navi nicht als solche erkennt!) ca. 1km entfernt blieb ich kurz stehen um nochmal die Adresse zu prüfen, als ein Mann auf seinem Fahrrad in relativ guten Englisch fragte ob er mir helfen könnte, ich sagt nur ich suche einen Campingplatz und er meinte nur noch "follow me", brachte mich zu dem Camping und verabschiedete sich wieder.
Ich erzähle das ganze nur weil mir an diesem Tag klar wurde wie extrem freundlich die Franzosen sind.
Am Tag darauf traf ich auf meiner Strecke den Presidenten eines Motorradclubs, welcher mir dann 40km lang vorrausfuhr, um mich an der Autobahn vorbei über die schönen Strecken zu führen. Zwischendrin lud er mich auf ein Bier ein und zeigte mir die Sehenswürdigkeiten der Gegend.
Und da gab es in den 3 Tagen Frankreich sogar noch mehr Aktionen die mich stark an Asien erinnert haben. Das hätte ich in einem EU Land so wirklich nicht erwartet. Frankreich - LIKE

Aber jetzt mal noch ein paar Bilder

 

Wahnsinns Location zum Essen machen direkt am Kanal

 

 

Hierfür war ich extra um kurz vor 5 aufgestanden um den Berufsverkehr zuvorzukommen.
Ist mir auch trotz einigen falschen Abzweigungen gelungen, 6:40 Uhr

 

Am Ende der Tagesetappe von Paris nach Calais traf ich dann auf meinen Papa, der dort schon seit ein paar Tagen wartete. Wir wollen zusammen auf ein Motorradtreffen in England gehen. Französische Supermärkte machen an der Fischtheke einiges her, so hatte ich seit dem ersten Tag in Frankreich Lust auf Fisch, der hier dann gestillt wurde (und in England gleich nochmal, wiederlicher Fraß diese Fish&Chips...)

 

 

Und hier sind wir auch schon, die bekannte Steilküste vor Dover von der Fähre aus fotografiert. Dieses Bild hat uns einige Mühen gekostet, aber davon wird Rainer sicher noch bloggen. Huch? Die Zukunft? So das wars erstmal wieder, alles in allem hatte ich bisher eine wirklich gute Reise, in Schottland soll es gerade schneien, mal schauen ob ich da etwas an meinem Plan feilen muss. An meinen Kosten (wer sie verfolgt) kann ich leider kaum was ändern, noch weniger essen kann ich jedenfalls nicht :)

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Moritz | Europe 2011

Tag 1 - 550km nach Metz

by Moritz 15. June 2011 17:19

Hallo nun auch von mir (Moritz).

Nach einem Monat neidischem Posts lesen (von Rainer) 

bin ich nun endlich auch ON THE ROAD,

heute früh gegen 7 losgefahren, bin ich jetzt genau 550km weiter in Metz, Frankreich.

Eigentlich viel zu viele Kilometer für einen Tag aber heute liefs einfach :)

Auf der Fahrt

 

So ein geiles Zelt, clip clip, fertig.

Großartiger Campingplatz, 8,50€ für mich und moto, wifi, grill, bänke, direkt am fluss.

Baguette, Käse, Trauben :D Leider hängt mein Navi in der Halterung fest und ich kann die Travel Map nicht updaten, mal schauen ob ich das heute noch gefixt bekomme. Ansonsten ist die Ausrüstung bisher 1A, bin gespannt wie sich die erste Nacht auf der Isomatte darstellt und ob die Spiegeleier was werden die ich mir jetzt gleich mache :) Bis bald.

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Moritz | Europe 2011

Eine Sonntagsfahrt zum Eiffelturm und noch ne Stadt

by Rainer 14. June 2011 19:29

Hallo, da bin ich wieder.

Zwischenzeitlich haben wir in der Karte die Möglichkeit den Verlauf zunächst als Polygon darzustellen, ist noch nicht alles richtig, aber das kommt noch. Durch Anklicken eines bestimmten Streckenteils kann man auch direkt auf den dazugehörigen Post kommen. Noch ein bisschen Geduld, dann wirds perfekt.

Ich hatte mir überlegt, an einem Sonntag wegen des geringeren Verkehrs durch Paris zu fahren.

Aus Europatrip 2011

da bin ich noch allerbester Dinge, nochmal tanken und dann ab ins Gewühl. Nun ist es so, dass auch am Sonntag viele Leute unterwegs sind, und es war gar nicht so leicht, in der Nähe des Eiffelturms einen Parkplatz zu finden, hat dann aber geklappt.

Aus Europatrip 2011

Da ist er nun, in voller Pracht. Es waren (Pfingsten) unglaublich viele Menschen da, so dass ich nur ein paar übliche Fotos geschossen habe und dann wieder abgehauen bin.

Aus Europatrip 2011
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Aus Europatrip 2011
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Ganz zum Schluss noch ganz viele Eiffeltürme.

Aus Europatrip 2011

In diesem Lokal bin ich dann eingekehrt mit einer gewissen Sorge, dass es zu teuer ist.

Aus Europatrip 2011

Aber es ging noch, wie man auf dem Kassenzettel erkennen kann. Irgendwie wurde mir das alles zu viel und ich gab meinem Navi den Befehl, mich auf dem schnellsten Weg raus aus Paris in Richtung Amiens zu bringen. Navis machen was sie wollen, und so kam auf einmal die Ansage: In Kreisverkehr einfahren, dann 8. Strasse rechts abbiegen. Kein Tippfehler, die achte wars. ich habe also rund um den Arc de Triomphe einen Dreiviertelkreis gefahren. In diesem Kreisverkehr sind alle Regeln aufgehoben, es geht ums blanke Überleben.

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Dieses Bild ist der Beweis, dass ich auch wirklich da war, jedenfalls dann in Richtung Amiens. Bin dann am nächsten Tag viel zu Fuss gegangen, Amiens ist nicht ganz so interessant wie andere Städte, hat aber natürlich ein paar schöne Kirchenbauten. Eine kleine Auswahl von Eindrücken.

Aus Europatrip 2011
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Einen mussten sie schon festbinden, sonst wäre er vielleicht noch heruntergestiegen.

Aus Europatrip 2011

Habe dann noch einen Kaffe getrunken und mnich dann auf den Heimweg gemacht, immer am Kanal lang. War schön.

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Zwischendurch Pause mit einer Birne, aber das Wetter war doch recht trüb. Auf dem Zeltplatz angekommen, wartete eine Überraschung auf mich

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Die Biester waren recht aggressiv, und ich konnte sie nicht verscheuchen, also einfach warten, bis sie wieder weg sind.

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Der war vielleicht giftig. Ich konnte mir dann schon mal Gedanken machen, wie ich das Zelt in den ganzen "Tretminen" wieder abbaue. Jetzt werde ich noch ein paar ruhige Tage in der Nähe von Calais verbringen, bis Moritz mich dann einholen wird. Bis dann.

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Europe 2011 (R)

Kleine Küchenkunde, die Loire, und schliesslich Chartres

by Rainer 11. June 2011 15:12

Hallo miteinander, da bin ich wieder. Diesmal mit einem Bericht zum Reiseabschnitt bis Chartres südwestlich von Paris, bekannt durch seine Kathedrale, aber davon später. Erst einmal eine kleine Küchenkunde.

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Hier sieht man, was der kleine Reisende für die Campingküche so braucht. Links der Inhalt des einen Seitentasche (das ist der untenhängende Flügel des Gepäcksystems, rechts der Inhalt des anderen. Grob gesprochen alles, was man zum Kaffekochen braucht, und dann alles weitere.

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Hier jetzt alles ausgepackt. Links Kocher mit Hülle, zwei Kartuschen mit Automatikventil, Kaffeepott, Pulverkaffee, Taschenmesser, Spülmittel, Kochtopf (Deckel als Pfanne nutzbar) Rechts Dreiecksteller, Gewürzbox mit Salz, Pfeffer usw., dazu Honig, Essig und Öl. Ganz wichtig die zwei "sporks", das kommt von spoon und fork, also gewissermassen ein Löffelgabelmesser, sehr nützlich und praktisch. Aber jetzt los, an der Loire entlang.

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Noch ein letzter Blick auf Saumur, wegen der vielen Türmchen, hier im Vordergrund das Bürgermeisteramt.

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Eine weitere Ansicht mit Schloss, weiss nicht mehr wie der Ort hiess.

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Meistens sah es so aus wie hier, man hat den Fluss oft nicht gesehen. Aber die Strasse war schön,.

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Habe dann schönen Rastplatz gefunden, die Mühle stand ganz allein im Nirgendwo.

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Und dieses Bild gibt ganz schön die Wetterstimmung den ganzen Tag wieder, bei ca 12 bis 16 Grad wars mir eigentlich zu kalt. Deshalb auch keine Photos mehr von der Strecke, so umständlich, immer die dicken Handschuhe ausziehen. Neues Mass für Wohlfühlen auf dem Motorrad: Mit fingerkuppenfreien Handschuhen fahren können.

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Es gibt sie also noch, die gute alte Zeltwiese, wenn auch hier sehr unbelebt. War trotzdem ein nettes Camp und die Stadt Chartres fussläufig erreichbar. Nähern wir uns also der Stadt.

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In der Ferne sieht man schon die Kirchturmspitzen, hier vom Campingplatz aus geknipst.

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Hier auf dem Weg, die Türme sind noch nicht wirklich näher gekommen, aber schöne Landschaft.

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Nach ca. 20 Minuten: Überraschung, da steht mein Zelt. Bin einen grossen Kreis gelaufen, hätte auch aus dem Campingplatz rausgehen können (und mit code wieder rein), hat mir aber keiner gesagt, aber es war ein schöner Spaziergang. Also weiter.

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Jetzt kommen wir der Sache schon näher, da ist sie ja, die berühmte Kathedrale. Noch ein paar Impressionen vom Fluss.

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Und jetzt also den Berg hoch.

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Hoppla was ist das denn? Hier gibt es auch einen Jakobsweg, bin also unverhofft zum Pilger geworden. Vielleicht sollte man selbst mal einen eröffnen.

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Wir nähern uns den kommerziellen Bereichen rund um die Kathedrale, und wie man sieht, kann frau nicht früh genug damit anfangen, Vorkehrungen für größere Einkaufstouren zu treffen.

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Weitere Annäherung.

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Eins muss man den Franzosen lassen. Märkte können sie, sowohl athmosphärisch wie architektonisch.

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Und dann endlich die Kathedrale. Leider hab ich keinen Weitwinkel, also müsst ihr euch die Stücke zusammendenken, oder am besten im Internet anschauen.

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Das wäre fast mein Photo des Jahres geworden, wenn man mir nicht den richtigen Augenblick zerstört hätte. Vorne die schöne Harley, dahinter (leider vom Busch verdeckt) zwei Nonnen in weisser traditioneller Tracht, ach wie schade.

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Dafür aber noch eine typische Strassenszene, wirklich nette Ecken hier.

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Und das kennt ihr ja nun schon, auch wenn es glaube ich zum ersten Mal kein Bier, sondern nur ein Kaffee ist, aber das Bier ist mir hier zu teuer geworden. Nun noch ein paar Ansichten aus Chartres.

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So, das war ein Streifzug durch Chartres, morgen gehts weiter nach Paris. Bis dann.

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Rainer | Europe 2011 (R)

Von der Küste nach Norden

by Rainer 8. June 2011 16:16

Da bin ich wieder.

Von Biarritz bin ich die Küste hochgefahren, die man am Atlantik nur erahnen kann, aber nie sieht. Trotzdem waren die Strassen schön

In Soulac sur Mer bin ich ein bisschen geblieben, Hier ein paar Fotos:

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So siehts also hier aus, dann gibts immer noch die typische Einkaufsstrasse, die vom Meer wegführt.

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ja, auch im vorgerückten Alter braucht man auf Partnerlook nicht zu verzichten. Und jetzt noch ein Photo von der Markthalle, innen wars eher trübe.

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Also richtig überzeugend war das alles nicht.

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Also bin ich kilometerweit am Strand entlanggelaufen, kein Mensch weit und breit. Also noch ein Stilleben.

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Schliesslich habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht mit Ziel Loire, dazu musste ich erst einmal einen Meeresarm überqueren. 13,50 hat mich die 20 minütige Überfahrt gekostet, ich glaub, ich habe es nur gemacht, damit das Navi "Fähre fahren" sagt. Apropos, ich hab das navi auf Hundert % Lautstärke gestellt, und kann es bei langsameren Geschwindigkeiten auch ohne Verbindung zum Helm ganz gut hören. Auf diese Weise werde ich immer daran erinnert, in den Kreisverkehr einzufahren, und davon gibt es hier eine Menge, Also rauf auf die ziemlich leere Fähre.

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Und los gehts

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Hier der Beweis, dass das navi über Wasser fährt, und dann noch das missglückteste Foto mit Selbstauslöser.

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Auf der anderen Seite in Royan war mehr los, z. B. ein Riesenrad.

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Auf den Highways weiter, über Land und Stadt.

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Schliesslich bin ich nach Saumur gekommen, wo es einen netten Campingplatz auf einer Loireeinsel gibt. .

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Hier das Schloss von diesem Platz aus fotographiert.

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Schöne Brücke auch hier. Fasse den Entschluss, noch ein wenig die Loire entlangzufahren.

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Hier mal eine Gesamtansicht.

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Nette kleine Plätzchen gibts, und wer Essen gehen will, der wird hier immer fündig. Habe mir Würstchen heissgemacht und auf Baguette gegessen, war richtig gut, dazu als Vorspeise noch einen Gambasalat, alles aus der Boucherie.

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Geendet hat der Spaziergang durch den Ort mit einem kleinen Frühschoppen, wie so häufig. Im Moment sind die Temperaturen auch so, dass man sich mittags mal ins Zelt verkriechen kann, um seinen Rausch auszuschlafen. Das wars dann für heute, bis zum nächsten Mal.

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Nach Norden nach Soulac und eine kleine Werkschau

by Rainer 5. June 2011 17:45

Hallo, da bin ich wieder, nach einem sehr schönen Fahrtag. Eigentlich sah es meistens so aus

Aus Europatrip 2011

Es glaubt mir ja keiner. Kaum bin ich wieder auf einer geraden Strasse, taugts mir wieder, selbst wenn landschaftlich nicht allzuviel los ist, zumindest kann man keine Fotos machen, die was hergeben. Bin auch ein Stück Autobahn gefahren, herrlich, hab mir wieder einen schnellen Laster gesucht als Führpferd. Weil ich also heute nix zu berichten habe, einmal ein kleiner Einblick aufs Ankommen.

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Da steht es also, das vollbepackte Motorrad vor dem ausgewählten Stellplatz. Alles noch leer hier.

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Ganz wichtig am Anfang: Stiefel aus und Schlappen an.

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Hier sind alle abgebauten Sachen zusammen, die dann ordentlich in das Zelt geschlichtet werden.

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Der Anfang. Das Innenzelt ist ausgelegt und am Boden befestigt.

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Jetzt sind die Stangen für die Kuppel aufgestell und das Zelt ist eingehängt.

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Aussenzelt rüber und den Eingangsbogen eingeschoben, alles noch einhängen und verspannen - fertig.

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Die letzte Aktion der Motorradbatterie für heute, aufblasen des Luftbetts mit Hilfe einer 12V Gebläsepumpe, dauert 1 Minute.

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Und jetzt hat es seinen angestammten Platz eingenommen.

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Jetzt ein ganz wichtiger Vorgang. Wertsachen wandern von der Fahrjacke (links) in die Freizeitweste (rechts).

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Genauso wichtig: Laptop, Fotoapperat, Kabelbox, Landkarte etc wandern in den von den Schlafsachen befreiten Rucksack, den schlepp ich immer rum und habe auch alles zum Aufladen dabei.

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Hier das Bett in seiner ganzen Pracht, vorbereitet zum Schlafen, und ich schlafe sagenhaft gut darauf.

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So stehts dann da und ich verlasse es jetzt, um ein Bier zu trinken. Aber dasCcafe ist noch geschlossen hier, gut für die Kosten. Der Platz kostet nur 13 Euro die Nacht und man kann zu Fuss in einen kleinen Ort gehen, mach ich morgen. Nach diesem kleinen Abriss zum Zeltaufbau verspreche ich, bald wieder mit besseren Fotos wiederzukommen. Bis dann denn.

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Rainer | Europe 2011 (R)

An die Atlantikküste

by Rainer 4. June 2011 14:12

Nach dem schrecklichen Regentag schaue ich morgens aus dem Fenster und sehe das.

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Der Nebel riss dann auf, die Sonne kam raus und mit ihr die verlorenen Lebengeister. Die Schuhe sind auch schön getrocknet, nur die Lederhandschuhe wollten nicht trocken werden. Also wieder auf nach Westen.

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Schöner Baum, aber kein Schatten, brauchte es aber nicht, so warm wars nicht. Den ganzen Tag gings durch sehr schöne Platanenalleen, mit "dips" wie in Amerika, hab aber leider kein Foto.

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Da kann man mal raten, was in dieser Gegend angebaut wird. Ansonsten bin ich heil an der Atlantikküste angekommen und habe wieder einen Campingplatz aufgesucht, wo wir früher schon einmal waren. Die Steilküste hier ist schon eindrucksvoll.

Aus Europatrip 2011
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So, das war jetzt mal ein kurzer post, der Plan ist jetzt, die Küste hochzutingeln, und nach den schönen kleinen Orten zu suchen. Es sind ja noch zwei Wochen Zeit bis zum Termin an der Fähre nach England. Bis zum nächsten Mal.

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1 klitzekleines Loch und die Folgen

by Rainer 25. May 2011 11:15

Hallo, da bin ich wieder.

Etwas hat mein Luftbett gepiekst, und zwar so behutsam, dass das Leck auch mit Wasser nicht zu finden war. Zur Wahl standen nun alle 4 Std uafstehen und nachfüllen, oder wegschmeissen und ein neues besorgen. Habe mich für letzteres entschieden und deshalb verlief der Tag auch etwas anders als geplant.

1. Versuch

Wohnmobil- und Zubehörhändler, Montag erst ab 14 Uhr geöffnet. Bleibt Zeit, um einen Ausflug nach Carcassonne zu unternehmen. Kennen wir schon von einer Bootsfahrt auf dem Canal du Midi.

Von Europatrip 2011
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Hier noch ein paar weitere Impressionen, z. B. Schaufenster

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Letztlich ist Carcassonne natürlich ziemlich überlaufen, wie man im nächsten Bild sehen kann.

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Also dann wieder zurück nach Narbonne zum Wohnmobilhändler, der hatte kein Luftbett, aber ein smarter junger Mann spielte mir ein Ziel in mein Navi ein, mit merci gings da hin. Da war aber nur ein Supermarkt. Die Leute dort schickten mich nach Narbonne en plage, wo es alles so was geben soll. Bin hin, fand nix, ging in eine Touristeninformation, bei denen niemand eine Fremdsprache konnte. Dann kam jemand und schickte mich wieder zurück in die Stadt, mit Karte und Adresse, und dort fand ich schliesslich meinen Laden samt Luftbett (was bis heute gut gehalten hat, toi, toi, toi) Also dann wieder einen Zeltplatz bei Gruissan aufgesucht, dann hats aber auch gereicht. Zu Fuß in den Ort, klein, aber hübsch, und das verdiente Bier bestellt. Darauf kann man nicht verzichten, stimmts?

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Noch weitere Eindrücke von hier.

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Jetzt habe ich endlich auch rausgefunden, wie der Selbstauslöser funktioniert. Amnächsten Tag dann endlich Richtung Pyrenäen. Ein schöner Rastplatz irgendwo und....

Von Europatrip 2011
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Das ist es doch, warum man unterwegs ist, oder? Heute habe ich einen Ruhetag auf einem Platz bei Foix eingelegt, der 5€ pro Nacht kostet und wo das internet nix kostet. Günstige Preise im nahegelegenen Supermarkt: 0,33 l Dosenbier aus Deutschland 0,35 ct (kein Scherz) und gekühlt ist es auch noch. Jetzt gehe ich rüber und hole mir zu Mittags Obst und vielleicht ein paar Frühschoppenbierchen, heute Abend gibts wieder die beliebten Dosen, heute Ente mit Bohnen, dazu 3 Eier, die ich nach dem Frühstück (3 Spiegeleier) schon gekocht habe, damit sie bis heute abend essbar bleiben. Zusätzlich habe ich sie noch in einen Topf mit kaltem Wasser gelegt, das ich hin und wieder ereneuere. Auf was man so alles kommt, wenn man keinen Kühlschrank dabei hat. Bis zum nächsten Mal, morgen gehts weiter Richtung Spanien.

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Narbonne

by Rainer 22. May 2011 17:03

Hallo, da bin ich wieder. Hab ne schöne Fahrt nach Narbonne hinter mir. Essen kaufe ich während der Reise meistens in Läden wie diesem.

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Hier ist mein bike bei einer Rast im Nirendwo, manchmal findet sich einfach kein geeigneter Platz.

Von Europatrip 2011

Am Sonntag früh bin ich dann auf einen Markt in der Mitte von Narbonne gegangen, war eher nur internationaler Billigmüll, aber seit ich so arm bin, interessierts mich auch.

Von Europatrip 2011

Aber erst mal zu Narbonne, hier mal ein paar Fotos vom Canal du Midi, den ich bei der Anfahrt schon ein paar mal gestreift habe.

Von Europatrip 2011
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Narbonne hat eine sehr schöne Markthalle, gut, dass Motorradfahrer gewöhnlich keinen Kühlschrank dabei haben, ich habe mich also mit Gurke und leckeren Pfirsichen begnügt.

Von Europatrip 2011

Und Motorräder gibt es natürlich auch, hier Harley vor Schiff und Harley vor Markthalle.

Von Europatrip 2011
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Bei der Heimfahrt von Narbonne zu meinem Campingplatz habe ich mich gründlich verfahren und so nette kleine Strassen abgefahren, wie man sie wohl nur mit einem Navi erleben kann. Heute nachmittag ist ein heftiger Sturm mit Windböen aufgekommen, der sich jetzt scheinbar zum Abend zu wieder legt. Ein Wunder, dass mein Zelt noch steht, ohne schützende Hecken wäre es wohl schon ins Mittelmeer geflogen. Zum Abschluss noch eine Mahlzeit, die ich immer auf dem Topcase zubereite, hier Cassoulet aus der Dose, also Bohnen und Wurst, sehr lecker, dazu natürlich Baguette.

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Bis zum nächsten Mal.

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Nach Avignon

by Rainer 20. May 2011 16:57

Nach dreitägiger Anreise über Mulhouse und Vienne bin ich jetzt in Avignon, wo ich erst mal 3 Nächte bleibe, um mich an Equipment usw. zu gewöhnen. Schönes Camp, kennen wir von der letzten Wohnmobilfahrt.

Von Europatrip 2011

Das Zelt ist augebaut und steht, Aufbau hat gut geklappt. Im Innern siehts gut aus, wie immer in Zelten. Bisher hat sich alles als ziemlich korrekt dargestellt. Nun der bekannte

Von Europatrip 2011

Und jetzt krieg ich vielleicht das richtige Bildformat hin, noch eine schöne Ansicht von Avignon.

Von Europatrip 2011

Das ist ja ganz daneben gegangen. Jetzt versuch ich es nochmal mit dem Innenleben meines Zelts.

Von Europatrip 2011

Bisschen groß, aber so kann man alle Einzelheiten erkennen.

 

Von Europatrip 2011

Das bleibt ein Geheimnis, wie ich die Fotos in der richtigen Größe hinkriege.

So, und jetzt noch ein Photo von Schülern, die im Schulgelände nicht rauchen dürfen.

Von Europatrip 2011

Das solls erst mal gewesen sein, es wird bestimmt immer besser. Morgen will ich nach Narbonne, von da den Canal de Midi abfahren, und dann in die Pyrenäen. Dann Richtung Pamplona.

Noch eine Bitte an alle Hardwareentwickler: Bitte Drucker/Kopierer/Scanner herstellen, bei denen nach Beendigung eines Kopiervorgangs der Deckel automatisch wieder aufklappt, dannwären nämlich meine EC-Karte und Kreditkarte bei mir und nicht immer noch da.

Gruß an alle.

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Rainer | Europe 2011 (R)

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Two bikers, father (Rainer, 1948) and son (Moritz, 1986) share the passion for motorbiking and travel. While the senior prefers well paved roads, the junior likes to ride the adventurous tracks. Rainer's favorite destination is North America, while Moritz goes preferably for Asia.

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