Homeward bound

by Rainer 29. June 2011 21:02

So, das ist mein letzter Eintrag. Bin bei trübem Wetter in Ripley abgefahren, mit dem Ziel, im Sonnenschein den Tag zu beenden. Tatsächlich hat es in England zeitweise Sonne gehabt, insbesondere bei der Durchfahrt durch London, war recht spannend, in Dover empfing mich dann Nebel mit einem Temperatursturz von 10 Grad, also das war wieder typisch.

Aus Europatrip 2011

Aber hier beim Warten auf die Fähre wars dann wieder schön, und auf der französischen Seite war es dann richtig warm. Bin am selben Tag noch bis Lille gefahren und habe dort im Hotel übernachtet, worüber ich mich dann wieder geärgert habe, weil ich viel lieber auf dem Campingplatz bin. Also am nächsten Tag den Campingplatz municipal in Metz eingegeben und bei grosser Hitze da hingefahren, ein herrlicher Tag, So hab ich es gerne.

Aus Europatrip 2011

Und dann, zum ersten Mal auf der Reise, Tisch und Bank nur für mich. Ist so bequem. Herrlich.

Aus Europatrip 2011

Das sollte eigentlich mein Tagesabschluss werden, habe mich aber dann doch entschlossen, die wenigen Meter nach Metz zu laufen. Kannte ich ja noch nicht

Aus Europatrip 2011

Dabei haben mich noch ein paar nordirische Kinder aufgehalten, die mir unbedingt noch ihre Spinnen und Käfer zeigen wollten.

Aus Europatrip 2011

Wieder mal eine schöne Kirche von der Brücke zur Altstadt aus. Noch ein paar Eindrücke, Metz ist wirklich ganz schön.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Habe mich dann doch noch für einen Camparisoda entschieden.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Wo kommt denn dieser Drache her?

Aus Europatrip 2011

Und hier 4 Grazien beim Versuch, das ultimative Urlaubsphoto zu schiessen.

Aus Europatrip 2011

Auf dem Rückweg zum Camp hatten sich auch ein paar Schwäne eingefunden.

Aus Europatrip 2011

Nein, das ist nicht mein Motorrad, selbst wenn ich es geputzt hätte, sondern eine Harley Dyna Superglide Custom, genau meine ehemalige Maschine in Dubai (aber blau), eine schöne Erinnerung.

Und nun zum Abschluss ein kleines Fazit: 1. 6.300 km in 6 Wochen (ziemlich wenig) 2. Schön warm ist einfach schön, zu heiss kenn ich nicht, wohl aber zu kalt. 3. Camping geht noch. Nach 9 Tagen heisst mein Tagebucheintrag. "Heute habe ich mich entschlossen, dass dies meine letzte Zeltreise ist, es ist mir zu beschwerlich". Ich kann heute sagen, dass ich mich doch wieder dran gewöhnt habe, die Knochen tun zwar genauso weh wie am Anfang, es macht mir nur nichts mehr aus. 4. Mein Motorrad ist genau richtig, keine Macken, nix, 4 ltr auf 100 km. 5. Das meiste von meinem Equipment hat sich bewährt, einiges werde ich noch ändern. 6. Nächste Reise, aber kürzer wegen der Kosten, im Herbst in Zusammenhang mit dem grossen Motorradtreffen am Faaker Seee in Österreich. 7. Eigentlich ist so eine Reise viel zu teuer, beim nächsten mal also konsequent auf billige camps und Verpflegung aus dem Supermarkt achten.

So, jetzt ist Schluss und das Photo von Frank Zappa aus einem Schallplattenladen in Metz gibt einen Hinweis auf meine grosse Traumreise, die sich in meinem Hirn entwickelt, dreimal dürft ihr raten wohin.

Aus Europatrip 2011

Tags:

Rainer | Europe 2011 (R)

Mein erstes Motorradtreffen

by Rainer 29. June 2011 09:52

Endlich am Ziel angekommen, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben an einem Motorradtreffen teilgenommen. Das war sehr schön, auch wenn die Vorträge, die mich am allermeisten interessiert haben, alle ausgefallen sind. Aber die Athmosphäre war locker, und es gab viele interessante bikes, equipment und details zu bestaunen.

Aus Europatrip 2011

Hier ein kleiner Überblick über die Zeltstadt, später war es dann noch voller

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

manchmal schien sogar die Sonne, das hat aber nie lange gedauert

Aus Europatrip 2011

Auch Aussteller gab es, aber der Umsatz schien nicht allzu hoch zu sein. Interessant Leute gab es zu bestaunen.

Aus Europatrip 2011

Diese junge Frau mit fetter BMW mit pinken Applikationen sprach zwei Tage lang mit niemand. Interessante Sitztechnik.

Aus Europatrip 2011

Auf deutsch: Ich nahm die weniger befahrene Strasse, Wo zum Teufel bin ich jetzt?

Aus Europatrip 2011

Experten unter sich.

Aus Europatrip 2011

ja, Moritz war auch da und hat sich eine Menge Tips für Schottland geholt.

Aus Europatrip 2011

Die R1 mit Aufbauten hat schon einige Erdumrundungen hinter sich, der Vortrag war einer der lustigsten.

Aus Europatrip 2011

Das war einer der angenehmsten Plätze, Asche eines Feuers, schön warm. Das Bier, das Moritz immer besorgt hat, blieb auch ohne Kühlschrank schön kalt.

Aus Europatrip 2011

Das hat mich eher abgeschreckt. Bei dieser Demonstration ging es darum, wie man überfahrene Tiere, z.B. Eichhörnchen, abhäutet, ausnimmt, brät oder kocht und schliesslich aufisst. Grusel, aber die echten Abenteurer stehen auf sowas. Aber das Gespann war ganz nett. Interessante Ausrüstungsdetails:

Aus Europatrip 2011

Dieses Zelt hat keine Stangen zum Einschieben, was immer Probleme bereitet. Schicke Lösung.

Aus Europatrip 2011

Hier eine Lösung aus dem Anglerbedarf, zum Sitzen und Kochen.

Aus Europatrip 2011

Zusatztanks hinten angebracht...

Aus Europatrip 2011

.. mit Wasserflaschen...

Aus Europatrip 2011

.. und zwischen Gepäckkoffer und Motorrad. Moritz überlegt schon, was er mit dem Raum an seiner Maschine machen kann. Jetzt noch ein paar Motorräder verschiedenster Art:

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Und jetzt was besonders schönes (gell, Helmut?)

Aus Europatrip 2011

Um nicht völlig einzurosten, hab ich jeden Morgen einen Spaziergang in den nahegelegenen Ort gemacht und Kaffee getrunken und Vorräte besorgt.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

So, das wars vom Meeting. Im letzten post (soon to come) schreib ich noch ein bisschen was über die Heimreise auf, de facto bin ich ja schon daheim. Bis dann.

Tags:

Europe 2011 (R)

Der Norden aus der Sicht des Schönwetterfahrers

by Rainer 22. June 2011 13:56

So, da bin ich wieder, nachdem die Technik mir mehrere Streiche gespielt hat, aber das war vielleicht nur das kleinere Übel. 20 km vor dem finalen Reiseziel sitze ich in einem McDonalds mit leistungsfähigem internet und lasse die letzten Tage Revue passieren.

Aus Europatrip 2011

Da schau her. Das Zelt hat einen Sohn bekommen. Und tatsächlich, Moritz ist eingetroffen und hat mich davon abgehalten, umzukehren und in wärmere und trockenere Gefilde abzuhauen. Also sind wir mit der Fähre nach Dover und dann an die Themsemündung.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Der Zeltaufbau ging wegen Sturms und Platzregen zuerst schief und meine Laune war auf dem Nullpunkt. Nach Wetterbesserung konnte ich dann das Zelt doch noch aufbauen und Moritz hat es mit Hilfe von zwei Dutzend Häringen in eine sturmsichere Festung verwandelt. Der Sturm kam dann natürlich nicht mehr. Wir sind dann noch die nächste Etappe nach Swanage in der Nähe von Bournemouth zusammen gefahren, meistens Autobahnen, und trocken blieb es auch. Aus meiner Sicht ein schöner Fahrtag.

Aus Europatrip 2011

Dann trennten sich unsere Wege, auch wenn wir am nächsten Übernachtungsplatz nochmal zusammenkamen. Jetzt also ein paar Impressionen von der Fahrt.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Die Strassen sind eher eng und überall sind Hecken, man hat relativ selten einen freienb Blick, das ist nicht wirklich schön. Am spannendsten ist immer die Frage, ob und wann es regnet, aber im Grunde haben wir viel Glück gehabt. Schliesslich habe ich noch einen Abstecher nach Stratford upon Avon, auch als Shakespearestadt bekannt, gemacht, und mir diesmal ein sogenanntes slug, sprich Holzhütte geleistet. Als einziger Gast hatte ich einen ganzen Toilettenblock, einen schönen Rasen als Vorgarten und besten Sonnenschein den ganzen Nachmittag.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Schliesslich habe ich mit dem Boot einen Ausflug nach Stratford gemacht, das aus dem namen Shakespeare eine riesige Einkaufsmeile gemacht hat, man versteht den Zusammenhang nicht so richtig.

Aus Europatrip 2011

Hier warte ich auf das Boot.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Hier ein paar Eindrücke von der Flussfahrt, sehr malerisch.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Einfahrt ion den Hafenb, und hier liegen massenhaft die langen Flussboote rum. Jetzt Impressionen aus Stratford upon Avon.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Hier Shakespears Geburtshaus, und die Anzugträger überlegen wohl, wie man das noch besser vermarkjten kann.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Und das haben die aus ihren schönen Booten, sprich barges gemacht.

Aus Europatrip 2011

So siehts schon schöner aus.

Aus Europatrip 2011

Zurück in meiner Behausung lasse ich den Tag ausklingen.

Aus Europatrip 2011

Und schon wieder diese Biester im Vormarsch auf mich.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Und zum Schluss noch dramatische Wolkenbilder.

Aus Europatrip 2011

Und ganz zum Schluss noch ein kleines Schloss auf dem Weg zu Horizons Unlimited, der nächste Bericht also von dort. Bis dann.

Tags:

Europe 2011 (R)

Stille Tage am Meer und warum ein Klempner Lucky Luke Fan ist

by Rainer 16. June 2011 18:22

Da bin ich wieder mit einem kurzen Bericht aus der Gegend, wo ich einige Tage verbringe. Es ist die Nordsee, und bei gutem Wetter kann man England sehen.

Aus Europatrip 2011

Aber zuerst mal noch ein Eindruck von den Strassen nach Norden.

Aus Europatrip 2011

In diesem netten Cafe habe ich wieder mal eine Kaffeepause eingelegt, richtig warm wars nicht und Regen konnte auch jederzeit fallen. Also flott zum Campingplatz durchgebrettert.

Aus Europatrip 2011

Der Ort heisst Grand Fort Philippe, und das ist für dieses verschlafene Nest schon ganz schön pompös.

Aus Europatrip 2011

Das ist jetzt in die andere Richtung geschaut, auf die andere Seite des Kanals zum Landesinneren, weil das Kreuz zuvor natürlich Richtung England, zu den Protestanten, schaut. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass auf der anderen Seite mehr los war, aber das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zauns.

Aus Europatrip 2011

Aber segeln kann man im Kanal sehr schön.

Aus Europatrip 2011

Ich bin dann auch mal den Kilometer auf die Mole rausgelaufen.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Ja, und hier ist es dann zu Ende, weiter kommt man nur noch schwimmenderweise. Den nächsten Post gibt es dann aus England. Aber zum Abschluss noch die Auflösung, warum die Titelzeile so heisst. Bekanntlich jagt Lucky Luke die Daltons, die 4 Brüder, von Joe (klein) bis Averell (gross). Und jetzt habe ich hier ein Männerklo auf dem Campingplatz vorgefunden, das wie für die 4 Daltons gemacht scheint. Herzlichen Glückwunsch, Herr Klempner.

Aus Europatrip 2011

Tags:

Rainer | Europe 2011 (R)

Eine Sonntagsfahrt zum Eiffelturm und noch ne Stadt

by Rainer 14. June 2011 19:29

Hallo, da bin ich wieder.

Zwischenzeitlich haben wir in der Karte die Möglichkeit den Verlauf zunächst als Polygon darzustellen, ist noch nicht alles richtig, aber das kommt noch. Durch Anklicken eines bestimmten Streckenteils kann man auch direkt auf den dazugehörigen Post kommen. Noch ein bisschen Geduld, dann wirds perfekt.

Ich hatte mir überlegt, an einem Sonntag wegen des geringeren Verkehrs durch Paris zu fahren.

Aus Europatrip 2011

da bin ich noch allerbester Dinge, nochmal tanken und dann ab ins Gewühl. Nun ist es so, dass auch am Sonntag viele Leute unterwegs sind, und es war gar nicht so leicht, in der Nähe des Eiffelturms einen Parkplatz zu finden, hat dann aber geklappt.

Aus Europatrip 2011

Da ist er nun, in voller Pracht. Es waren (Pfingsten) unglaublich viele Menschen da, so dass ich nur ein paar übliche Fotos geschossen habe und dann wieder abgehauen bin.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Ganz zum Schluss noch ganz viele Eiffeltürme.

Aus Europatrip 2011

In diesem Lokal bin ich dann eingekehrt mit einer gewissen Sorge, dass es zu teuer ist.

Aus Europatrip 2011

Aber es ging noch, wie man auf dem Kassenzettel erkennen kann. Irgendwie wurde mir das alles zu viel und ich gab meinem Navi den Befehl, mich auf dem schnellsten Weg raus aus Paris in Richtung Amiens zu bringen. Navis machen was sie wollen, und so kam auf einmal die Ansage: In Kreisverkehr einfahren, dann 8. Strasse rechts abbiegen. Kein Tippfehler, die achte wars. ich habe also rund um den Arc de Triomphe einen Dreiviertelkreis gefahren. In diesem Kreisverkehr sind alle Regeln aufgehoben, es geht ums blanke Überleben.

Aus Europatrip 2011

Dieses Bild ist der Beweis, dass ich auch wirklich da war, jedenfalls dann in Richtung Amiens. Bin dann am nächsten Tag viel zu Fuss gegangen, Amiens ist nicht ganz so interessant wie andere Städte, hat aber natürlich ein paar schöne Kirchenbauten. Eine kleine Auswahl von Eindrücken.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Einen mussten sie schon festbinden, sonst wäre er vielleicht noch heruntergestiegen.

Aus Europatrip 2011

Habe dann noch einen Kaffe getrunken und mnich dann auf den Heimweg gemacht, immer am Kanal lang. War schön.

Aus Europatrip 2011

Zwischendurch Pause mit einer Birne, aber das Wetter war doch recht trüb. Auf dem Zeltplatz angekommen, wartete eine Überraschung auf mich

Aus Europatrip 2011

Die Biester waren recht aggressiv, und ich konnte sie nicht verscheuchen, also einfach warten, bis sie wieder weg sind.

Aus Europatrip 2011

Der war vielleicht giftig. Ich konnte mir dann schon mal Gedanken machen, wie ich das Zelt in den ganzen "Tretminen" wieder abbaue. Jetzt werde ich noch ein paar ruhige Tage in der Nähe von Calais verbringen, bis Moritz mich dann einholen wird. Bis dann.

Tags:

Europe 2011 (R)

Kleine Küchenkunde, die Loire, und schliesslich Chartres

by Rainer 11. June 2011 15:12

Hallo miteinander, da bin ich wieder. Diesmal mit einem Bericht zum Reiseabschnitt bis Chartres südwestlich von Paris, bekannt durch seine Kathedrale, aber davon später. Erst einmal eine kleine Küchenkunde.

Aus Europatrip 2011

Hier sieht man, was der kleine Reisende für die Campingküche so braucht. Links der Inhalt des einen Seitentasche (das ist der untenhängende Flügel des Gepäcksystems, rechts der Inhalt des anderen. Grob gesprochen alles, was man zum Kaffekochen braucht, und dann alles weitere.

Aus Europatrip 2011

Hier jetzt alles ausgepackt. Links Kocher mit Hülle, zwei Kartuschen mit Automatikventil, Kaffeepott, Pulverkaffee, Taschenmesser, Spülmittel, Kochtopf (Deckel als Pfanne nutzbar) Rechts Dreiecksteller, Gewürzbox mit Salz, Pfeffer usw., dazu Honig, Essig und Öl. Ganz wichtig die zwei "sporks", das kommt von spoon und fork, also gewissermassen ein Löffelgabelmesser, sehr nützlich und praktisch. Aber jetzt los, an der Loire entlang.

Aus Europatrip 2011

Noch ein letzter Blick auf Saumur, wegen der vielen Türmchen, hier im Vordergrund das Bürgermeisteramt.

Aus Europatrip 2011

Eine weitere Ansicht mit Schloss, weiss nicht mehr wie der Ort hiess.

Aus Europatrip 2011

Meistens sah es so aus wie hier, man hat den Fluss oft nicht gesehen. Aber die Strasse war schön,.

Aus Europatrip 2011

Habe dann schönen Rastplatz gefunden, die Mühle stand ganz allein im Nirgendwo.

Aus Europatrip 2011

Und dieses Bild gibt ganz schön die Wetterstimmung den ganzen Tag wieder, bei ca 12 bis 16 Grad wars mir eigentlich zu kalt. Deshalb auch keine Photos mehr von der Strecke, so umständlich, immer die dicken Handschuhe ausziehen. Neues Mass für Wohlfühlen auf dem Motorrad: Mit fingerkuppenfreien Handschuhen fahren können.

Aus Europatrip 2011

Es gibt sie also noch, die gute alte Zeltwiese, wenn auch hier sehr unbelebt. War trotzdem ein nettes Camp und die Stadt Chartres fussläufig erreichbar. Nähern wir uns also der Stadt.

Aus Europatrip 2011

In der Ferne sieht man schon die Kirchturmspitzen, hier vom Campingplatz aus geknipst.

Aus Europatrip 2011

Hier auf dem Weg, die Türme sind noch nicht wirklich näher gekommen, aber schöne Landschaft.

Aus Europatrip 2011

Nach ca. 20 Minuten: Überraschung, da steht mein Zelt. Bin einen grossen Kreis gelaufen, hätte auch aus dem Campingplatz rausgehen können (und mit code wieder rein), hat mir aber keiner gesagt, aber es war ein schöner Spaziergang. Also weiter.

Aus Europatrip 2011

Jetzt kommen wir der Sache schon näher, da ist sie ja, die berühmte Kathedrale. Noch ein paar Impressionen vom Fluss.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Und jetzt also den Berg hoch.

Aus Europatrip 2011

Hoppla was ist das denn? Hier gibt es auch einen Jakobsweg, bin also unverhofft zum Pilger geworden. Vielleicht sollte man selbst mal einen eröffnen.

Aus Europatrip 2011

Wir nähern uns den kommerziellen Bereichen rund um die Kathedrale, und wie man sieht, kann frau nicht früh genug damit anfangen, Vorkehrungen für größere Einkaufstouren zu treffen.

Aus Europatrip 2011

Weitere Annäherung.

Aus Europatrip 2011

Eins muss man den Franzosen lassen. Märkte können sie, sowohl athmosphärisch wie architektonisch.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Und dann endlich die Kathedrale. Leider hab ich keinen Weitwinkel, also müsst ihr euch die Stücke zusammendenken, oder am besten im Internet anschauen.

Aus Europatrip 2011

Das wäre fast mein Photo des Jahres geworden, wenn man mir nicht den richtigen Augenblick zerstört hätte. Vorne die schöne Harley, dahinter (leider vom Busch verdeckt) zwei Nonnen in weisser traditioneller Tracht, ach wie schade.

Aus Europatrip 2011

Dafür aber noch eine typische Strassenszene, wirklich nette Ecken hier.

Aus Europatrip 2011

Und das kennt ihr ja nun schon, auch wenn es glaube ich zum ersten Mal kein Bier, sondern nur ein Kaffee ist, aber das Bier ist mir hier zu teuer geworden. Nun noch ein paar Ansichten aus Chartres.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

So, das war ein Streifzug durch Chartres, morgen gehts weiter nach Paris. Bis dann.

Tags:

Rainer | Europe 2011 (R)

Von der Küste nach Norden

by Rainer 8. June 2011 16:16

Da bin ich wieder.

Von Biarritz bin ich die Küste hochgefahren, die man am Atlantik nur erahnen kann, aber nie sieht. Trotzdem waren die Strassen schön

In Soulac sur Mer bin ich ein bisschen geblieben, Hier ein paar Fotos:

Aus Europatrip 2011

So siehts also hier aus, dann gibts immer noch die typische Einkaufsstrasse, die vom Meer wegführt.

Aus Europatrip 2011

ja, auch im vorgerückten Alter braucht man auf Partnerlook nicht zu verzichten. Und jetzt noch ein Photo von der Markthalle, innen wars eher trübe.

Aus Europatrip 2011

Also richtig überzeugend war das alles nicht.

Aus Europatrip 2011

Also bin ich kilometerweit am Strand entlanggelaufen, kein Mensch weit und breit. Also noch ein Stilleben.

Aus Europatrip 2011

Schliesslich habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht mit Ziel Loire, dazu musste ich erst einmal einen Meeresarm überqueren. 13,50 hat mich die 20 minütige Überfahrt gekostet, ich glaub, ich habe es nur gemacht, damit das Navi "Fähre fahren" sagt. Apropos, ich hab das navi auf Hundert % Lautstärke gestellt, und kann es bei langsameren Geschwindigkeiten auch ohne Verbindung zum Helm ganz gut hören. Auf diese Weise werde ich immer daran erinnert, in den Kreisverkehr einzufahren, und davon gibt es hier eine Menge, Also rauf auf die ziemlich leere Fähre.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Und los gehts

Aus Europatrip 2011

Hier der Beweis, dass das navi über Wasser fährt, und dann noch das missglückteste Foto mit Selbstauslöser.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Auf der anderen Seite in Royan war mehr los, z. B. ein Riesenrad.

Aus Europatrip 2011

Auf den Highways weiter, über Land und Stadt.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

Schliesslich bin ich nach Saumur gekommen, wo es einen netten Campingplatz auf einer Loireeinsel gibt. .

Aus Europatrip 2011

Hier das Schloss von diesem Platz aus fotographiert.

Aus Europatrip 2011

Schöne Brücke auch hier. Fasse den Entschluss, noch ein wenig die Loire entlangzufahren.

Aus Europatrip 2011

Hier mal eine Gesamtansicht.

Aus Europatrip 2011

Nette kleine Plätzchen gibts, und wer Essen gehen will, der wird hier immer fündig. Habe mir Würstchen heissgemacht und auf Baguette gegessen, war richtig gut, dazu als Vorspeise noch einen Gambasalat, alles aus der Boucherie.

Aus Europatrip 2011

Geendet hat der Spaziergang durch den Ort mit einem kleinen Frühschoppen, wie so häufig. Im Moment sind die Temperaturen auch so, dass man sich mittags mal ins Zelt verkriechen kann, um seinen Rausch auszuschlafen. Das wars dann für heute, bis zum nächsten Mal.

Tags:

Europe 2011 (R)

Nach Norden nach Soulac und eine kleine Werkschau

by Rainer 5. June 2011 17:45

Hallo, da bin ich wieder, nach einem sehr schönen Fahrtag. Eigentlich sah es meistens so aus

Aus Europatrip 2011

Es glaubt mir ja keiner. Kaum bin ich wieder auf einer geraden Strasse, taugts mir wieder, selbst wenn landschaftlich nicht allzuviel los ist, zumindest kann man keine Fotos machen, die was hergeben. Bin auch ein Stück Autobahn gefahren, herrlich, hab mir wieder einen schnellen Laster gesucht als Führpferd. Weil ich also heute nix zu berichten habe, einmal ein kleiner Einblick aufs Ankommen.

Aus Europatrip 2011

Da steht es also, das vollbepackte Motorrad vor dem ausgewählten Stellplatz. Alles noch leer hier.

Aus Europatrip 2011

Ganz wichtig am Anfang: Stiefel aus und Schlappen an.

Aus Europatrip 2011

Hier sind alle abgebauten Sachen zusammen, die dann ordentlich in das Zelt geschlichtet werden.

Aus Europatrip 2011

Der Anfang. Das Innenzelt ist ausgelegt und am Boden befestigt.

Aus Europatrip 2011

Jetzt sind die Stangen für die Kuppel aufgestell und das Zelt ist eingehängt.

Aus Europatrip 2011

Aussenzelt rüber und den Eingangsbogen eingeschoben, alles noch einhängen und verspannen - fertig.

Aus Europatrip 2011

Die letzte Aktion der Motorradbatterie für heute, aufblasen des Luftbetts mit Hilfe einer 12V Gebläsepumpe, dauert 1 Minute.

Aus Europatrip 2011

Und jetzt hat es seinen angestammten Platz eingenommen.

Aus Europatrip 2011

Jetzt ein ganz wichtiger Vorgang. Wertsachen wandern von der Fahrjacke (links) in die Freizeitweste (rechts).

Aus Europatrip 2011

Genauso wichtig: Laptop, Fotoapperat, Kabelbox, Landkarte etc wandern in den von den Schlafsachen befreiten Rucksack, den schlepp ich immer rum und habe auch alles zum Aufladen dabei.

Aus Europatrip 2011

Hier das Bett in seiner ganzen Pracht, vorbereitet zum Schlafen, und ich schlafe sagenhaft gut darauf.

Aus Europatrip 2011

So stehts dann da und ich verlasse es jetzt, um ein Bier zu trinken. Aber dasCcafe ist noch geschlossen hier, gut für die Kosten. Der Platz kostet nur 13 Euro die Nacht und man kann zu Fuss in einen kleinen Ort gehen, mach ich morgen. Nach diesem kleinen Abriss zum Zeltaufbau verspreche ich, bald wieder mit besseren Fotos wiederzukommen. Bis dann denn.

Tags:

Rainer | Europe 2011 (R)

An die Atlantikküste

by Rainer 4. June 2011 14:12

Nach dem schrecklichen Regentag schaue ich morgens aus dem Fenster und sehe das.

Aus Europatrip 2011

Der Nebel riss dann auf, die Sonne kam raus und mit ihr die verlorenen Lebengeister. Die Schuhe sind auch schön getrocknet, nur die Lederhandschuhe wollten nicht trocken werden. Also wieder auf nach Westen.

Aus Europatrip 2011

Schöner Baum, aber kein Schatten, brauchte es aber nicht, so warm wars nicht. Den ganzen Tag gings durch sehr schöne Platanenalleen, mit "dips" wie in Amerika, hab aber leider kein Foto.

Aus Europatrip 2011

Da kann man mal raten, was in dieser Gegend angebaut wird. Ansonsten bin ich heil an der Atlantikküste angekommen und habe wieder einen Campingplatz aufgesucht, wo wir früher schon einmal waren. Die Steilküste hier ist schon eindrucksvoll.

Aus Europatrip 2011
Aus Europatrip 2011

So, das war jetzt mal ein kurzer post, der Plan ist jetzt, die Küste hochzutingeln, und nach den schönen kleinen Orten zu suchen. Es sind ja noch zwei Wochen Zeit bis zum Termin an der Fähre nach England. Bis zum nächsten Mal.

Tags:

Rainer | Europe 2011 (R)

Eine Begegnung und was kann Mensch und Material aushalten.

by Rainer 2. June 2011 20:57

Da bin ich wieder, diesmal aus einem chinesischen Hotel, in das mich der Regen vertrieben hat. Aber der Reihe nach. Da ich in Barcelona auf meine Post warten musste, bin ich mit dem MMann einer der spanischen Besitzerinnen ins Gespräch gekommen.

Aus Europatrip 2011

Er heisst Sepp, ist aus dem schwäbischen und hat sich in Barcelona niedergelassen. "Wie bist du eigentlich mit der spanischen Verwandschaft klargekommen?" "Gar nicht, hat ein Jahr gedauert, bis sie mich einigermassen akzeptiert haben" "Und wie läufts jetzt so?" "Hab mich arrangiert, betreibe den Campingplatzshop ganz alleine und mische mich in die anderen Sachen nicht ein."

Aus Europatrip 2011

Neben seiner Harley (einer von vieren) hat er noch eine grosse zahl (zus. 58 Maschinen), die er kauft und verkauft, repariert und damit rumfährt.

Aus Europatrip 2011

Ich wusste garnicht, dass es einen Markt für gebrauchte Jawas und Derbis gibt, werden als wahre Schrottmühlen zu Preisen zwischen 500 und 1500 Euros gehandelt. Einmal im Jahr macht er mit Harley und Anhänger und Frau einen kleinen Rundtrip mit Ziel schwäbische Heimat, wo er noch Kinder aus einer früheren Ehe hat. So hab ich jetzt auch mal gesehen, wie so eine Motorrad-Anhängerkupplung aussieht.

Aus Europatrip 2011

Die Zwischenzeit in Barcelona habe ich genutzt, um ramponiertes Equipment zu ersetzen.

Aus Europatrip 2011

Man beachte den Zustand des alten Gummihammers, der neue sowie Häringe daneben. Hat mich einige Kraft gekostet, den so zu ramponieren. Apropos Kraft. Bin auf einer feuchten Treppenstufe ausgerutscht und fürchterlich auf den Rücken gefallen, es ist wohl eine Mords Prellung, mal sehen, ob sie sich farblich entwickelt. Tut ganz schön weh, zu den übrigen Altersbeschwerden. Trotzdem habe ich tapfer mittags, nachdem meine Post gekommen ist, den Weg über die Pyrenäen eingeschlagen. Kurz vor dem Hauptkamm setzte so eine Art Sturm und Regen ein, so dass ich wieder in ein Hotel flüchten musste. Am nächsten Tag dann im Regen losgedahren. In ca 1800 m Höhe kamen mir dann Autos mit 20 cm Schnee auf dem Dach entgegen.

Aus Europatrip 2011

An dieser Stelle bin ich dann umgekehrt, um einen Weg durch einen langen Tunnel zu nehmen. So weit, so gut. Nach 2 Grad draussen waren es im Tunnel 4 km lang angenehme 8 Grad, ach, hätte er doch kein Ende genommen. Am Tunnelende dann Schneematsch, der Spuk war aber gleich vorbei.

Aus Europatrip 2011

In diesem netten Cafe habe ich mich dann aufgewärmt und den Autoschlangen zugeschaut, die sich am Vatertag nach Andorra wälzen.

Aus Europatrip 2011

So, nun noch ein Foto mit Selbstauslöser, ich beim Verzehr einer Orange, und der Dauerregen drückt aufs Gemüt.

Aus Europatrip 2011

Also wieder Hotel. Morgen solls so miserabel weitergehen, und Besserung ist nicht in Sicht. Mal sehen, was jetzt noch an Herausforderungen auf mich zu kommt. Bis dann.

Tags:

Rainer | Europe 2011 (R)

Riders

Two bikers, father (Rainer, 1948) and son (Moritz, 1986) share the passion for motorbiking and travel. While the senior prefers well paved roads, the junior likes to ride the adventurous tracks. Rainer's favorite destination is North America, while Moritz goes preferably for Asia.

Bikes


Done with indoor complaints,
libraries and querulous criticisms,
strong and content
I travel the open road.

 Walt Whitman


I will not be pushed, filed,
stamped, indexed, briefed,
debriefed or numbered.
My life is my own.

 Number 6