European Bikeweek in Faak, Österreich

by Rainer 11. September 2011 20:29

Das Ziel der Reise war diesmal eines der größten Motorradtreffen überhaupt am Faaker See in der Nähe von Villach, gewissermassen als Kontrastprogramm zum geradezu winzigen Horizons Unlimited Treffen in England. Auf der Fahrt von Florenz war ich dann noch auf einem Campingplatz am Alpenrand, wo die Drachensurfer inzwischen den einfachen Windsurfern den Rang ablaufen.

Aus 8. September 2011

Und weils so schön ist, noch ein Panoramafoto.

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In Faak angekommen, traf ich doch tatsächlich meinen grossen Bruder mit seiner fetten Harley, der dieses Treffen schon seit Jahren besucht.

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Nun aber erst mal ein paar Impressionen von der bike week.

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Wirklich schöne Aussicht hier, man kann aber nur mit grosser Mühe ein Foto ohne Bike machen, hier hätte es fast geklappt.

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Nein, der Fahrer hat nicht einen Verkehrszeichenmast dabei.

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Es gibt eher kleine..

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...und richtig fette Motorräder. Der Radfahrer hat sich eher zufällig aufs Foto geschmuggelt. Noch ein paar erste Impressionen

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Und das wäre jetzt meine Traummaschine, wenn ich mir sie denn leisten könnte, kann ich aber nicht.

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Und wieder Partnerlook, mit Tarnhosen, wirklich allerliebst. Rannten übrigens viele Paare so rum. Und dann ein erstes Bier in unserer Stammkneipe, beim Arneitz, so heisst der Betreiber hier.

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Und jetzt, unkommentiert, eine Sammlung von interessanten Motorrädern, für den, den es interessiert. Es gab natürlich noch viel, viel mehr, aber die schiere Menge erschlägt einen buchstäblich, vom Dauerkrach mal gar nicht zu reden.

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Schliesslich hatten wir von all den bikes mal genug, also eine Tour durch Slowenien und Italien, mit ein paar netten Pässen. Hat Spass gemacht.

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Kleine Pause auf einem Campingplatz, sehr angenehm.

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Irgendwie sieht mein Bruder auf diesem Panoramafoto ein wenig derangiert aus. Gegen Mittwoch wurde es dann immer voller, und wir standen auch längere Zeit in einem Stau wegen eines Unfalls.

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Stau nach hinten..

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... und nach vorne.

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Nach Stauauflösung gings dann weiter, immer rund um den See.

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Mit dieser stretchlimousine konnte man sich nach Villach in einschlägige etablissements kutschieren lassen, und ich hatte gedacht, die Damen winken mir so freundlich zu, weil ich so ein schönes Motorrad habe.

Aus 8. September 2011
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Hier noch zwei besondere Vertreter der Gattung Chopper.

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Ein letztes Getränk mit meinem Bruder und dann habe ich mich wieder auf die Heimreise gemacht, über Salzburg. War mal sehr interessant, das Treffen, aber einmal im Leben reicht wohl auch. Und zum Schluss noch ein Stand mit USA Reisen, da habe ich wieder viel interessantes erfahren, und bin meinem Traum wieder ein Stückchen näher gekommen.

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So, jetzt ist die Saison wieder vorbei und ich werde in diesem Jahr wohl keine Motorradreise mehr machen. Ab dem neuen Jahr fang ich aber vielleicht eine Infoseite zu weiteren Reisevorbereitungen an, also, schaut gelegentlich mal wieder rein. Liebe Grüsse an alle Leser.

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In Florenz

by Rainer 2. September 2011 09:49

Also nach Florenz runter, 165 Stufen mit dem Gedanken, dass man ja auch wieder rauf muss. Es war heiss, und Scharen von Touristen bevölkern die Stadt. Erstmal die kleine Runde, weil noch müde von Chioggia, also über Ponte Vecchio, und dann immer geradeaus bis zum Dom, dessen Umgebungsstrassen inzwischen autofrei sind, hat was.

Aus Faak2011
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Ich habe eigentlich nur Menschenmassen fotografiert, die bekannten Sehenswürdigkeiten wie David sieht man auch irgendwie im Hintergrund.

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Hier: Eine Touristengruppe versammelt sich um ein Reiterstandbild.

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Diese Gruppe hat Geräte umhängen, die sie von Ort zu Ort lotsen und ihnen dabei allerlei signifikantes aus Florenz erzählen. Das ganze jetzt noch mit E-Bikes und Echtbildnavigation (da sieht man das was vor einem liegt, auch genauso auf dem Navi), o Mann wo soll das alles hinführen.

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Ja, und da ist er ja mit dem Haupt der Medusa oder war es die Medusa mit.. ach was weiss ich. ich stelle fest, mein Interesse für Kunstgeschichte ist auch nicht mehr das, was es mal war.

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So, und mit diesem Foto aus einem Innenhof soll es das mal wieder gewesen sei, also zurück über die lange Treppe. Oben gibt es eine grosse Aussichtsplattform, wo man einen wirklich schönen Überblick über die Stadt samt Arno hat.

Aus Faak2011
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Aus Faak201J

Jetzt noch das Gesamtpanorame, wenn ich nicht abends immer so müde wäre, könnte man mal ein schönes Sonnenuntergangsfoto schiessen.

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Mein Zelt, mein Motorrad, mein Dom. Das soll es dann für heute gewesen sein. Das nächstemal melde ich mich dann vom Motorradtreffen in Faak. Der Wetterbericht für die nächste Woche ist lausig. Bis dann.

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Impressionen aus Chioggia

by Rainer 1. September 2011 09:18

Chioggia war für mich völlig neu, ist auch kein Klein Venedig, sondern hat einen ganz eigenen Charakter. Die Stadt hat einen orthogonalen Grundriss. Es gibt zwei lange Uferstrassen, dazwischen einen Kanal und eine Hauptstrasse, das ganze mit einer Fülle von Gäßchen quer verbunden. Ich war auf einem Campingplatz im danebenliegenden Sottomarina, und man kann gut von da nach Chioggia laufen.

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Man kann hier auch Boote für Hausbootfahrten mieten.

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Und jetzt ein paar weitere Eindrücke von Chioggia, ohne weiteren Kommentar.

Aus Faak2011
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Zu diesem Bild muss ich noch anmerken, dass unter den Dächern der Fischmarkt ist, die Möwen stellen sich also schon mal an.

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Hier ein schönes Beispiel für einen Trend hier: Elektroräder. Fast jeder hat eins, und sie sind schon mehr als normale Räder. Es sieht schon lustig aus, wenn die Mamas auf den Rädern an der Kreuzung beim Beschleunigen alle stehen lassen. Mit zwei Kindern, Windschutzscheibe und was weiss ich noch alles. Man muss fast froh sein, wenn man noch eine kleine Vespa sieht. Aber ganz deutlich mehrheitlich bei Frauen (bin ich jetzt wieder ein Chauvinist?). Ausserdem kann man viel besser drauf rauchen. Interessante Entwicklung hier im Süden.

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Hier gibts aber auch Motorräder, die kenn ich gar nicht.

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Und dann bin ich doch noch an den Strand gewandert.

Aus Faak2011
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Zu guter Letzt noch ein Panorama. Dann gings weiter Richtung Florenz, was hauptsächlich daran lag, dass es dort einen Campingplatz gibt, von dem man zu Fuss in die Stadt gehen kann, das ist eher selten.

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Auf dem Weg dahin gehts über schöne kleine Strassen, und es ist immer so schön warm.

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Und -oh Wunder- hier gibts eine Terrasse mit Blick auf den Dom (genau hinschauen). Hier kann man sein Mitgebrachtes essen und trinken, es gibt wlan, 12 Std 1 Euro, da wollen wir mal nicht so sein. Überall sind Steckdosen installiert !!! Es ist eigentlich fast wie früher, die Mehrzahl sind Zelttouristen, die auch eine gepflegte Disco schätzen, schöne laute Musik die ganze Nacht lang. So, jetzt werde ich mal in die Stadt wandern und mal sehen, was mir da so vor die Linse kommt. Bis dann.

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Es geht wieder los.

by Rainer 28. August 2011 17:50

Hallo,

bin wieder unterwegs, diesmal mit Ziel Bikertreffen in Faak, Österreich.

Also erstmal über den Brenner und das obligatorische Foto Richtung Süden.

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Dann weiter zu einem Campingplatz zwischen Bozen und Trento.Hier eine Impression irgendwo auf dem highway, und dann noch ein Stimmungsbild vom Platz.

Aus Faak2011
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Hier auf dem Weg nach Chioggia, aber jetrzt hör ich erstmal auf, kann mein keybord nicht mehr gut sehen. Morgen früh mach ich weiter.

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Homeward bound

by Rainer 29. June 2011 21:02

So, das ist mein letzter Eintrag. Bin bei trübem Wetter in Ripley abgefahren, mit dem Ziel, im Sonnenschein den Tag zu beenden. Tatsächlich hat es in England zeitweise Sonne gehabt, insbesondere bei der Durchfahrt durch London, war recht spannend, in Dover empfing mich dann Nebel mit einem Temperatursturz von 10 Grad, also das war wieder typisch.

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Aber hier beim Warten auf die Fähre wars dann wieder schön, und auf der französischen Seite war es dann richtig warm. Bin am selben Tag noch bis Lille gefahren und habe dort im Hotel übernachtet, worüber ich mich dann wieder geärgert habe, weil ich viel lieber auf dem Campingplatz bin. Also am nächsten Tag den Campingplatz municipal in Metz eingegeben und bei grosser Hitze da hingefahren, ein herrlicher Tag, So hab ich es gerne.

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Und dann, zum ersten Mal auf der Reise, Tisch und Bank nur für mich. Ist so bequem. Herrlich.

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Das sollte eigentlich mein Tagesabschluss werden, habe mich aber dann doch entschlossen, die wenigen Meter nach Metz zu laufen. Kannte ich ja noch nicht

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Dabei haben mich noch ein paar nordirische Kinder aufgehalten, die mir unbedingt noch ihre Spinnen und Käfer zeigen wollten.

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Wieder mal eine schöne Kirche von der Brücke zur Altstadt aus. Noch ein paar Eindrücke, Metz ist wirklich ganz schön.

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Habe mich dann doch noch für einen Camparisoda entschieden.

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Wo kommt denn dieser Drache her?

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Und hier 4 Grazien beim Versuch, das ultimative Urlaubsphoto zu schiessen.

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Auf dem Rückweg zum Camp hatten sich auch ein paar Schwäne eingefunden.

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Nein, das ist nicht mein Motorrad, selbst wenn ich es geputzt hätte, sondern eine Harley Dyna Superglide Custom, genau meine ehemalige Maschine in Dubai (aber blau), eine schöne Erinnerung.

Und nun zum Abschluss ein kleines Fazit: 1. 6.300 km in 6 Wochen (ziemlich wenig) 2. Schön warm ist einfach schön, zu heiss kenn ich nicht, wohl aber zu kalt. 3. Camping geht noch. Nach 9 Tagen heisst mein Tagebucheintrag. "Heute habe ich mich entschlossen, dass dies meine letzte Zeltreise ist, es ist mir zu beschwerlich". Ich kann heute sagen, dass ich mich doch wieder dran gewöhnt habe, die Knochen tun zwar genauso weh wie am Anfang, es macht mir nur nichts mehr aus. 4. Mein Motorrad ist genau richtig, keine Macken, nix, 4 ltr auf 100 km. 5. Das meiste von meinem Equipment hat sich bewährt, einiges werde ich noch ändern. 6. Nächste Reise, aber kürzer wegen der Kosten, im Herbst in Zusammenhang mit dem grossen Motorradtreffen am Faaker Seee in Österreich. 7. Eigentlich ist so eine Reise viel zu teuer, beim nächsten mal also konsequent auf billige camps und Verpflegung aus dem Supermarkt achten.

So, jetzt ist Schluss und das Photo von Frank Zappa aus einem Schallplattenladen in Metz gibt einen Hinweis auf meine grosse Traumreise, die sich in meinem Hirn entwickelt, dreimal dürft ihr raten wohin.

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Rainer | Europe 2011 (R)

Stille Tage am Meer und warum ein Klempner Lucky Luke Fan ist

by Rainer 16. June 2011 18:22

Da bin ich wieder mit einem kurzen Bericht aus der Gegend, wo ich einige Tage verbringe. Es ist die Nordsee, und bei gutem Wetter kann man England sehen.

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Aber zuerst mal noch ein Eindruck von den Strassen nach Norden.

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In diesem netten Cafe habe ich wieder mal eine Kaffeepause eingelegt, richtig warm wars nicht und Regen konnte auch jederzeit fallen. Also flott zum Campingplatz durchgebrettert.

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Der Ort heisst Grand Fort Philippe, und das ist für dieses verschlafene Nest schon ganz schön pompös.

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Das ist jetzt in die andere Richtung geschaut, auf die andere Seite des Kanals zum Landesinneren, weil das Kreuz zuvor natürlich Richtung England, zu den Protestanten, schaut. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass auf der anderen Seite mehr los war, aber das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zauns.

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Aber segeln kann man im Kanal sehr schön.

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Ich bin dann auch mal den Kilometer auf die Mole rausgelaufen.

Aus Europatrip 2011
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Ja, und hier ist es dann zu Ende, weiter kommt man nur noch schwimmenderweise. Den nächsten Post gibt es dann aus England. Aber zum Abschluss noch die Auflösung, warum die Titelzeile so heisst. Bekanntlich jagt Lucky Luke die Daltons, die 4 Brüder, von Joe (klein) bis Averell (gross). Und jetzt habe ich hier ein Männerklo auf dem Campingplatz vorgefunden, das wie für die 4 Daltons gemacht scheint. Herzlichen Glückwunsch, Herr Klempner.

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Kleine Küchenkunde, die Loire, und schliesslich Chartres

by Rainer 11. June 2011 15:12

Hallo miteinander, da bin ich wieder. Diesmal mit einem Bericht zum Reiseabschnitt bis Chartres südwestlich von Paris, bekannt durch seine Kathedrale, aber davon später. Erst einmal eine kleine Küchenkunde.

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Hier sieht man, was der kleine Reisende für die Campingküche so braucht. Links der Inhalt des einen Seitentasche (das ist der untenhängende Flügel des Gepäcksystems, rechts der Inhalt des anderen. Grob gesprochen alles, was man zum Kaffekochen braucht, und dann alles weitere.

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Hier jetzt alles ausgepackt. Links Kocher mit Hülle, zwei Kartuschen mit Automatikventil, Kaffeepott, Pulverkaffee, Taschenmesser, Spülmittel, Kochtopf (Deckel als Pfanne nutzbar) Rechts Dreiecksteller, Gewürzbox mit Salz, Pfeffer usw., dazu Honig, Essig und Öl. Ganz wichtig die zwei "sporks", das kommt von spoon und fork, also gewissermassen ein Löffelgabelmesser, sehr nützlich und praktisch. Aber jetzt los, an der Loire entlang.

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Noch ein letzter Blick auf Saumur, wegen der vielen Türmchen, hier im Vordergrund das Bürgermeisteramt.

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Eine weitere Ansicht mit Schloss, weiss nicht mehr wie der Ort hiess.

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Meistens sah es so aus wie hier, man hat den Fluss oft nicht gesehen. Aber die Strasse war schön,.

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Habe dann schönen Rastplatz gefunden, die Mühle stand ganz allein im Nirgendwo.

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Und dieses Bild gibt ganz schön die Wetterstimmung den ganzen Tag wieder, bei ca 12 bis 16 Grad wars mir eigentlich zu kalt. Deshalb auch keine Photos mehr von der Strecke, so umständlich, immer die dicken Handschuhe ausziehen. Neues Mass für Wohlfühlen auf dem Motorrad: Mit fingerkuppenfreien Handschuhen fahren können.

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Es gibt sie also noch, die gute alte Zeltwiese, wenn auch hier sehr unbelebt. War trotzdem ein nettes Camp und die Stadt Chartres fussläufig erreichbar. Nähern wir uns also der Stadt.

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In der Ferne sieht man schon die Kirchturmspitzen, hier vom Campingplatz aus geknipst.

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Hier auf dem Weg, die Türme sind noch nicht wirklich näher gekommen, aber schöne Landschaft.

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Nach ca. 20 Minuten: Überraschung, da steht mein Zelt. Bin einen grossen Kreis gelaufen, hätte auch aus dem Campingplatz rausgehen können (und mit code wieder rein), hat mir aber keiner gesagt, aber es war ein schöner Spaziergang. Also weiter.

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Jetzt kommen wir der Sache schon näher, da ist sie ja, die berühmte Kathedrale. Noch ein paar Impressionen vom Fluss.

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Und jetzt also den Berg hoch.

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Hoppla was ist das denn? Hier gibt es auch einen Jakobsweg, bin also unverhofft zum Pilger geworden. Vielleicht sollte man selbst mal einen eröffnen.

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Wir nähern uns den kommerziellen Bereichen rund um die Kathedrale, und wie man sieht, kann frau nicht früh genug damit anfangen, Vorkehrungen für größere Einkaufstouren zu treffen.

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Weitere Annäherung.

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Eins muss man den Franzosen lassen. Märkte können sie, sowohl athmosphärisch wie architektonisch.

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Und dann endlich die Kathedrale. Leider hab ich keinen Weitwinkel, also müsst ihr euch die Stücke zusammendenken, oder am besten im Internet anschauen.

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Das wäre fast mein Photo des Jahres geworden, wenn man mir nicht den richtigen Augenblick zerstört hätte. Vorne die schöne Harley, dahinter (leider vom Busch verdeckt) zwei Nonnen in weisser traditioneller Tracht, ach wie schade.

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Dafür aber noch eine typische Strassenszene, wirklich nette Ecken hier.

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Und das kennt ihr ja nun schon, auch wenn es glaube ich zum ersten Mal kein Bier, sondern nur ein Kaffee ist, aber das Bier ist mir hier zu teuer geworden. Nun noch ein paar Ansichten aus Chartres.

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So, das war ein Streifzug durch Chartres, morgen gehts weiter nach Paris. Bis dann.

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Nach Norden nach Soulac und eine kleine Werkschau

by Rainer 5. June 2011 17:45

Hallo, da bin ich wieder, nach einem sehr schönen Fahrtag. Eigentlich sah es meistens so aus

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Es glaubt mir ja keiner. Kaum bin ich wieder auf einer geraden Strasse, taugts mir wieder, selbst wenn landschaftlich nicht allzuviel los ist, zumindest kann man keine Fotos machen, die was hergeben. Bin auch ein Stück Autobahn gefahren, herrlich, hab mir wieder einen schnellen Laster gesucht als Führpferd. Weil ich also heute nix zu berichten habe, einmal ein kleiner Einblick aufs Ankommen.

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Da steht es also, das vollbepackte Motorrad vor dem ausgewählten Stellplatz. Alles noch leer hier.

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Ganz wichtig am Anfang: Stiefel aus und Schlappen an.

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Hier sind alle abgebauten Sachen zusammen, die dann ordentlich in das Zelt geschlichtet werden.

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Der Anfang. Das Innenzelt ist ausgelegt und am Boden befestigt.

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Jetzt sind die Stangen für die Kuppel aufgestell und das Zelt ist eingehängt.

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Aussenzelt rüber und den Eingangsbogen eingeschoben, alles noch einhängen und verspannen - fertig.

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Die letzte Aktion der Motorradbatterie für heute, aufblasen des Luftbetts mit Hilfe einer 12V Gebläsepumpe, dauert 1 Minute.

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Und jetzt hat es seinen angestammten Platz eingenommen.

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Jetzt ein ganz wichtiger Vorgang. Wertsachen wandern von der Fahrjacke (links) in die Freizeitweste (rechts).

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Genauso wichtig: Laptop, Fotoapperat, Kabelbox, Landkarte etc wandern in den von den Schlafsachen befreiten Rucksack, den schlepp ich immer rum und habe auch alles zum Aufladen dabei.

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Hier das Bett in seiner ganzen Pracht, vorbereitet zum Schlafen, und ich schlafe sagenhaft gut darauf.

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So stehts dann da und ich verlasse es jetzt, um ein Bier zu trinken. Aber dasCcafe ist noch geschlossen hier, gut für die Kosten. Der Platz kostet nur 13 Euro die Nacht und man kann zu Fuss in einen kleinen Ort gehen, mach ich morgen. Nach diesem kleinen Abriss zum Zeltaufbau verspreche ich, bald wieder mit besseren Fotos wiederzukommen. Bis dann denn.

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An die Atlantikküste

by Rainer 4. June 2011 14:12

Nach dem schrecklichen Regentag schaue ich morgens aus dem Fenster und sehe das.

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Der Nebel riss dann auf, die Sonne kam raus und mit ihr die verlorenen Lebengeister. Die Schuhe sind auch schön getrocknet, nur die Lederhandschuhe wollten nicht trocken werden. Also wieder auf nach Westen.

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Schöner Baum, aber kein Schatten, brauchte es aber nicht, so warm wars nicht. Den ganzen Tag gings durch sehr schöne Platanenalleen, mit "dips" wie in Amerika, hab aber leider kein Foto.

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Da kann man mal raten, was in dieser Gegend angebaut wird. Ansonsten bin ich heil an der Atlantikküste angekommen und habe wieder einen Campingplatz aufgesucht, wo wir früher schon einmal waren. Die Steilküste hier ist schon eindrucksvoll.

Aus Europatrip 2011
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So, das war jetzt mal ein kurzer post, der Plan ist jetzt, die Küste hochzutingeln, und nach den schönen kleinen Orten zu suchen. Es sind ja noch zwei Wochen Zeit bis zum Termin an der Fähre nach England. Bis zum nächsten Mal.

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Eine Begegnung und was kann Mensch und Material aushalten.

by Rainer 2. June 2011 20:57

Da bin ich wieder, diesmal aus einem chinesischen Hotel, in das mich der Regen vertrieben hat. Aber der Reihe nach. Da ich in Barcelona auf meine Post warten musste, bin ich mit dem MMann einer der spanischen Besitzerinnen ins Gespräch gekommen.

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Er heisst Sepp, ist aus dem schwäbischen und hat sich in Barcelona niedergelassen. "Wie bist du eigentlich mit der spanischen Verwandschaft klargekommen?" "Gar nicht, hat ein Jahr gedauert, bis sie mich einigermassen akzeptiert haben" "Und wie läufts jetzt so?" "Hab mich arrangiert, betreibe den Campingplatzshop ganz alleine und mische mich in die anderen Sachen nicht ein."

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Neben seiner Harley (einer von vieren) hat er noch eine grosse zahl (zus. 58 Maschinen), die er kauft und verkauft, repariert und damit rumfährt.

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Ich wusste garnicht, dass es einen Markt für gebrauchte Jawas und Derbis gibt, werden als wahre Schrottmühlen zu Preisen zwischen 500 und 1500 Euros gehandelt. Einmal im Jahr macht er mit Harley und Anhänger und Frau einen kleinen Rundtrip mit Ziel schwäbische Heimat, wo er noch Kinder aus einer früheren Ehe hat. So hab ich jetzt auch mal gesehen, wie so eine Motorrad-Anhängerkupplung aussieht.

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Die Zwischenzeit in Barcelona habe ich genutzt, um ramponiertes Equipment zu ersetzen.

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Man beachte den Zustand des alten Gummihammers, der neue sowie Häringe daneben. Hat mich einige Kraft gekostet, den so zu ramponieren. Apropos Kraft. Bin auf einer feuchten Treppenstufe ausgerutscht und fürchterlich auf den Rücken gefallen, es ist wohl eine Mords Prellung, mal sehen, ob sie sich farblich entwickelt. Tut ganz schön weh, zu den übrigen Altersbeschwerden. Trotzdem habe ich tapfer mittags, nachdem meine Post gekommen ist, den Weg über die Pyrenäen eingeschlagen. Kurz vor dem Hauptkamm setzte so eine Art Sturm und Regen ein, so dass ich wieder in ein Hotel flüchten musste. Am nächsten Tag dann im Regen losgedahren. In ca 1800 m Höhe kamen mir dann Autos mit 20 cm Schnee auf dem Dach entgegen.

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An dieser Stelle bin ich dann umgekehrt, um einen Weg durch einen langen Tunnel zu nehmen. So weit, so gut. Nach 2 Grad draussen waren es im Tunnel 4 km lang angenehme 8 Grad, ach, hätte er doch kein Ende genommen. Am Tunnelende dann Schneematsch, der Spuk war aber gleich vorbei.

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In diesem netten Cafe habe ich mich dann aufgewärmt und den Autoschlangen zugeschaut, die sich am Vatertag nach Andorra wälzen.

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So, nun noch ein Foto mit Selbstauslöser, ich beim Verzehr einer Orange, und der Dauerregen drückt aufs Gemüt.

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Also wieder Hotel. Morgen solls so miserabel weitergehen, und Besserung ist nicht in Sicht. Mal sehen, was jetzt noch an Herausforderungen auf mich zu kommt. Bis dann.

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Riders

Two bikers, father (Rainer, 1948) and son (Moritz, 1986) share the passion for motorbiking and travel. While the senior prefers well paved roads, the junior likes to ride the adventurous tracks. Rainer's favorite destination is North America, while Moritz goes preferably for Asia.

Bikes


Done with indoor complaints,
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